Chattys Kram
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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!



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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Bedeutung

Lange Bank ...



lange Truhe. Wer etwas "auf die lange Bank schiebt", der lässt eine Angelegenheit, um die er sich eigentlich sofort kümmern sollte, lange liegen. Die Wendung bezieht sich auf eine frühere Gepflogenheit bei Gericht: Dort wurden die Akten nicht in Schränken, sondern in langen, bankähnlichen Truhen aufbewahrt. Was darin landete, blieb eine ganze Weile unerledigt. Die Akten indes, die auf dem Tisch des Richters lagen, wurden schneller bearbeitet.

Verwandt ist die Formulierung, "etwas auf die lange Truhe legen". Sie fand im Deutschen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Verbreitung. Besonders im Schweizerischen sind Aussprüche mit Bezug auf Truhen beliebt, die bei den Schweizern als "Chästli", "Trückli" oder "Trüggli" bezeichnet werden. Hier bedeutet etwa "wissen, wo's Chästli ist", dass man weiß, wo gute Dinge zu finden sind. Wer aussieht "wie us em Trückli", der sieht besonders gepflegt und gut gekleidet aus - so, als hätte er seine Kleidung "frisch aus der Truh" (Schrank, Kommode) genommen.

Nickname 10.01.2008, 11.27 | (0/0) Kommentare | PL

Stolle wie Stütze ...



In vielen Fällen lässt sich der Familienname Stolle auf einen Beruf zurückführen. Da das mittelhochdeutsche Wort "stolle" Stütze, Gestell oder Pfosten bedeutete, wurde der Name oft Zimmerleuten gegeben. Im Mittelniederdeutschen meinte das Wort "stolle" indes Bergwerk und konnte somit auch für den Bergarbeiter stehen. Darüber hinaus kann der Name eine übertragende Bedeutung haben. Dann hat er ursprünglich eine Person bezeichnet, die stämmig oder unbeholfen wirkte. Stolle lässt sich aber auch als Wohnstättenname deuten, wenn diese durch eine Spitze oder einen Zacken gekennzeichnet war. Und letztlich kann der Nachname von Orten namens Stollen stammen, solche gibt es beispielsweise in Baden-Würtemberg und Bayern.

Varianten, die sich ebenfalls auf die erwähnte Berufsbezeichnung zurückführen lassen, sind die Namen Stollenwerk und Stollwerck.

Nickname 07.01.2008, 18.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Der Name Jahr ...



Das neue Jahr hat gerade begonnen. Doch Jahr ist nicht nur die Bezeichnung eines Zeitraumes von 365 Tagen, sondern auch ein Familienname. Dieser kann zwei verschiedene Ursprünge haben. Einerseits kann er eine Kurzform des slawischen Rufnamens Jaroslav sein und dieser ist seinerseits zusammengesetzt aus den Bezeichnungen für "kühn, stark, zornig, streng" und "Ruhm, Ehre". Andererseits kann der Familienname vom mittelhochdeutschen oder mittelniederdeutschen Wort "jar" abstammen, das Jahr bedeutet. Dafür gibt es wiederum zwei Deutungsmöglichkeiten. Die mittelhochdeutsche Bezeichnung "ze sinen jaren kommen" meint "mündig werden". Und im mittelniederdeutschen gibt es die Formulierung "jar unde dach". Gemeint ist eine rechtliche Frist von einem Jahr, sechs Wochen und drei Tagen. Diese Zeitspanne mußte ein Höriger unangefochten in einer Stadt verbracht haben, um die Freiheit von seinem Grundherren zu erlangen. War dies jemanden gelungen, erhielt er danach möglicherweise den Zunamen "Jahr".

Nickname 02.01.2008, 18.26 | (0/0) Kommentare | PL

Wörter und ihre Bedeutung ...


Album --- Explosion des ganzen Universums
Argwohn --- Asylantenunterkunft
Dilemma --- Andere Schreibweise für "Die kleinen Schafe"
Einwandfrei --- Ein Haus mit nur DREI Wänden!
Erdkunde --- Ein Landkäufer
Fassade --- Nie wieder saufen
Feldherr --- Mann auf der Wiese
Fiskus --- Bösartiges Knutschen
Geistesabwesenheit --- Gespenstermangel
Golfstrom --- Deutsche Autobahn
Insekt --- Modischer Schaumwein
Katastrophe --- Gedichtet am Tag nach dem Rausch
Missverständnis --- Die Schönste Psychologin
Minimum --- Ganz kleiner Mut
Nähmaschine --- Gerät das die Arbeit verweigert
Ohrfeige --- Mensch der sich vor Ohren fürchtet
Pomade --- Arschwurm
SAXOPHON --- Fernsprechgerät in Sachsen!
(Im übertragenem Sinne ein Gerät von schlechter Qualität!)
Schlafrock --- Sehr langweilige Musik
Grüner Star --- JOSCHKA FISCHER oder VAN DER BELLEN
Steuerknüppel --- Waffe zur Eintreibung Staatlicher Abgaben
Stuhlgang --- Bande die auf Raub von Sesseln spezialisiert ist!
TAIFUN --- Irrer Spaß in Bangkok

Nickname 27.12.2007, 13.16 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Der Familienname ...



Lenz ist in vielen Fällen als Kurzform aus dem Rufnamen Lorenz entstanden. Manchmal lässt sich der Name auch auf das mittelhochdeutsche Wort "lenz" zurückführen, das Frühling bedeutet. Dies konnte sich bei der Namensbildung beispielsweise auf den Geburtstag des Trägers beziehen oder auf einen Zinstermin. Darüber hinaus kann der Familienname ebenfalls auf den Ort verweisen, aus dem sein Träger stammte. So gibt es Orte namens Lenz unter anderem in Oberfranken, Sachsen, Pommern und in der Schweiz.

Varianten des Namen Lenz lauten Lentz, Lenze oder Lenzen. Bekannte Namensträger sind der Sturm-und-Drang-Schriftsteller Jakob Michael Lenz (1751 - 1792) der unter anderem die Dramen "Die Soldaten" und "Der Hofmeister" verfasste, sowie der zeitgenössische Autor Siegfried Lenz (So zärtlich war Suleyken, Deutschstunde).

Nickname 21.12.2007, 08.34 | (0/0) Kommentare | PL

Sulzer ...



war ursprünglich meist ein Berufsname. Abgeleitet von dem mittelhochdeutschen Wort "sulze" beziehungsweise "sülze", das Salzwasser bedeutete, wurde der Begriff "Sulzer" früher als Bezeichnung für einen Salinenarbeiter verwendet. Zudem konnte sich der Name auf das mittelhochdeutsche Wort "sulzen" oder "sülzen" beziehen. Es hieß einsülzen. Ein Sulzer war dann ein Hersteller von Sülze. Und schließlich konnte Sulzer auch einen Gefängniswärter meinen.

Darüber hinaus kann Sulzer aber auch als Wohnstätten- oder Herkunftsname verstanden werden. Dies ist der Fall, wenn sich der Name auf den geläufigen Flurnamen Sulz oder Sulze bezog und somit jemanden bezeichnete, der an einer Salz- oder Wildlache lebte. Außerdem lässt sich Sulzer in einigen Fällen von Ortsbezeichnungen ableiten. In Frage kommen Orte namens Sulz in Bayern, Baden-Württemberg, Österreich oder die Schweiz sowie Ober-Sulz im Elsass oder Slza in Thüringen.

Ein bekannter Namensvertreter war der Philosoph Johann Georg Sulzer, der im 18. Jahrhundert lebte und unter anderem die "Allgemeine Theorie der schönen Künste" verfasste.

Nickname 21.11.2007, 12.55 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Der Name Hagen ...



... hat mehrere mögliche Ursprünge. Als Wohnstättenname bezieht er sich entweder auf das mittelhochdeutsche Wort "hagen", das einen Dornbusch oder einen eingefriedeten Ort meint oder auf das mittelhochdeutsche "hage". Dieser Begriff ist zu übersetzen als Hecke, Zaun oder eingehegtes Grundstück. Hagen kann darüber hinaus eine Herkunftsbezeichnung sein. Orte namens Hagen gibt es in Nordrhein-Westfalen und mehreren anderen Bundesländern. Heutige Ortsnamen wie Haag, Hahn, Hain oder Haina können ebenfalls ursprünglich von dem alten Wort "hagen" abstammen und somit auch in Frage kommen.

Ein weiterer möglicher Ursprung für den Familiennamen ist der alte deutsche Rufname Hageno, dessen Kurzform er sein kann. Und schließlich kann sich Hagen auch vom mittelhochdeutschen Wort "hagen" ableiten, das Stier oder Zuchtstier heißt. Namensträger wurden dann Stierhalter oder -züchter.

EIne bekannte Namensträgerin ist die Sängerin Nina Hagen.

Nickname 19.11.2007, 09.51 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Sie bekommt wohl ...



... Torschlusspanik, heißt es, wenn der Eindruck entsteht, eine Dame hätte die Sorge keinen Ehemann zu finden und stürze sich deshalb unüberlegt in irgendeine Beziehung. Männer verfremden den Ausdruck - bewußt oder unbewußt - häufig fälschlicherweise zu "Torschlusspanik", dabei hat er mit dem Fußballtor rein gar nichts zu tun.

Gemeint sind die großen Tore, mit denen Städte früher am Abend abgeriegelt wurden. Wem es nicht gelang, noch kurz vor Torschluss hineinzuschlüpfen, der mußte die Nacht draußen vor dem Stadttor verbringe, was eher ungemütlich und vor allem nicht ungefährlich gewesen sein dürfte. Oder er mußte einen "Torgroschen" bezahlen. Gegen diese Einlassgebühr öffnete sich das Stadttor auch nachts für verspätete Heimkehrer.

Nickname 13.11.2007, 11.20 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Der Familienname ...



... Rehm kann sich auf das mittelniederdeutsche Wort "ram" beziehen, das einerseits Stütze oder Gestell bedeutet, andererseits den Rahmen zum Stricken oder Weben meint. Den Namen Rehm konnten also Seidenstricker und Weber tragen, ebenso Zimmerleute, Pergamenthersteller, Buchdrucker und Nadler. Denn sie alle benötigen entsprechende Gestelle für ihre Arbeit.

Der Name kann jedoch auch vom mittelniederdeutschen Wort "renne" abstammen, das Riemen oder Band bedeutet. Dann ist der Riemenschneider Namensträger. Zugleich kann Rehm ein Wohnstättenname für jemanden sein, der an einer streifenförmigen Fläche lebte. Und schließlich ist Rehm möglicherweise ein Herkunftsname, der sich auf die Orte Rehm in Schleswig-Holstein, Rehme in Nordrhein-Westfalen oder Rehmen in THüringen bezieht.

Nickname 30.10.2007, 08.18 | (0/0) Kommentare | PL

Mandel ...



... ist ein Familienname, der sich auf ganz unterschiedliche Ursprünge zurückführen lässt. Zunächst kann er ein Herkunftsname sein und beispielsweise auf den rheinland-pfälzischen Ort Mandel oder auf Orte namens Mandeln in Hessen beziehungsweise Ostpreußen verweisen. Darüber hinaus kann sich der Name auch auf das mittelhochdeutsche Wort "mandel" beziehen, das, wie zu erwarten, die Steinfrucht Mandel bezeichnet. Verkäufer und Verarbeiter von Mandeln trugen den Namen als Berufsnamen. Mandel kann zudem als Berufsname eines Bauern gedeutet werden. Dann liegt ihm das mittelniederdeutsche Wort "mandele" zugrunde. Dieses meinte eine Menge von 15 Getreidegarben.

Eine ganz andere Herleitung des Namens findet sich im Süddeutschen, wo er auf das Wort "mändel" zurückgeführt werden kann. Es bedeutet Männlein oder Zwerg. In diesem Fall erhielt ein Mensch, der auffallend klein war, den Nachnamen. Und schließlich kann der Familienname die verkürzte Form eines Rufnamens wie Manhardt oder Hermann sein. Im Jüdischen geht der Name meist auf eine Kurzform von Immanuel zurück.

Nickname 29.10.2007, 10.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

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Diese Blogseite unterliegt der ständigen Kontrolle durch den staatlich geprüften Schelmiker Herrn Dr. R. Witz vom humorologischen Institut in Köln! Diese Blogseite ist nicht geeignet für Leser unter 16 Jahren. Sie ist auch nicht geeignet für Leser, die bei der Pisa-Studie schon im Vorfeld durchgefallen wären. Weiterhin sollten Sie in der Lage sein, Ihren eigenen Namen fehlerfrei zu schreiben und wenigstens 3 Meter freihändig laufen zu können.




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Dieser Blog enthält ganz viele böse Worte und viele fiese Bilder, die Sie unter Umständen nicht verstehen werden. Es ist dann nicht erforderlich, mir sinnfreie Kommentare zu hinterlassen. Ich bin nicht bereit, Ihnen die Welt zu erklären.



Sollten Sie Probleme haben mit Sarkasmus und Ironie, mit Spass und Humor, mit geschriebenen Worten, dem Mitdenken und sich zu Artikulieren, dann lesen Sie bitte nicht weiter.


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