Chattys Kram
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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!



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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Jahr

Der Name Jahr ...



Das neue Jahr hat gerade begonnen. Doch Jahr ist nicht nur die Bezeichnung eines Zeitraumes von 365 Tagen, sondern auch ein Familienname. Dieser kann zwei verschiedene Ursprünge haben. Einerseits kann er eine Kurzform des slawischen Rufnamens Jaroslav sein und dieser ist seinerseits zusammengesetzt aus den Bezeichnungen für "kühn, stark, zornig, streng" und "Ruhm, Ehre". Andererseits kann der Familienname vom mittelhochdeutschen oder mittelniederdeutschen Wort "jar" abstammen, das Jahr bedeutet. Dafür gibt es wiederum zwei Deutungsmöglichkeiten. Die mittelhochdeutsche Bezeichnung "ze sinen jaren kommen" meint "mündig werden". Und im mittelniederdeutschen gibt es die Formulierung "jar unde dach". Gemeint ist eine rechtliche Frist von einem Jahr, sechs Wochen und drei Tagen. Diese Zeitspanne mußte ein Höriger unangefochten in einer Stadt verbracht haben, um die Freiheit von seinem Grundherren zu erlangen. War dies jemanden gelungen, erhielt er danach möglicherweise den Zunamen "Jahr".

Nickname 02.01.2008, 18.26 | (0/0) Kommentare | PL

2007 ---> 2008

Nickname 31.12.2007, 18.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Rund um Silvester ...



Das Fest zum Jahreswechsel geht zurück auf eine Person. Wer war Silvester?

a) Ein Papst. Unter seinem Pontifikat wurde das Christentum zur Staatsreligion. Er starb am 31. Dezember 355.
b) Ein König. Er ordnete vor rund 2000 Jahren an, daß der 31. Dezember der letzte Tag des Jahres sein soll.
c) Ein Schmied. Durch Experimente mit Feuersteinen erfand er die Böller.

Wie viel Geld wird für Böller und Raketen pro Jahr in Deutschland ausgegeben?

a) 60 Millionen Euro
b) 100 Millionen Euro
c) 150 Millionen Euro

Das Schwein gilt als Glücksbringer, weil es als Symbol für Stärke und Fruchtbarkeit steht. Wie viele Schweine leben in Deutschland?

a) 5,1 Millionen
b) 26,9 Millionen
c) 980 000

An Silvester werden in Deutschland gern Berliner gegessen. Scherzhaft werden sie vereinzelt nicht mit Konfitüre gefüllt, sondern mit:

a) Remoulade
b) Ketchup
c) Senf

Rund um Silvester greift beinahe jeder zum Handy, um gute Wünsche an seine Liebsten zu versenden. Wie viele SMS werden dann schätzungsweise versendet?

a) 100 Millionen
b) Eine halbe Milliarde
c) 1,2 Milliarden

Natürlich gibt es viele Deutungsmethoden beim traditionellen Bleigießen an Silvester. Wofür steht die Pistole?

a) Im neuen Jahr schauen sie sich mal wieder einen tollen Western an
b) Sie werden ein Kind bekommen
c) Sie betrügen ihren Partner

Wie viel verdient ein junger Glück bringender Schornsteinfeger im ersten Ausbildungsjahr brutto?

a) 612,42 Euro
b) 512,42 Euro
c) 453,18 Euro

Was sind laut einem deutschen Raketenhersteller die diesjährigen Trendfarben am Silvesterhimmel?

a) Weinrot, tannengrün, buttergelb und cremeweiß
b) Pink, zitrone, mint, hellblau und orange
c) Meergrün, lila, zinnober und sonnengelb

Warum wird zum Jahreswechsel Feuerwerk abgeschossen?

a) Das Licht im Nachthimmel soll den Wunsch nach einem Jahr mit viel Sonnenschein ausdrücken
b) Durch Lärm und die Lichtblitze versucht man, die bösen Geister zu vertreiben
c) Früher waren die Hersteller von Böllern sehr arm. Um sie zu unterstützen, hat es sich eingebürgert, ihren Verkauf am Jahreswechsel anzukurbeln

Silvester ist auch ein Schutzheiliger. Was schützt der Patron Silvester?

a) Er steht für ein gutes neues Jahr, für Haustiere und ein gutes Futterjahr,
b) Er steht für ein gutes neues Jahr, viel Geld und Gesundheit.
c) Er steht für ein gutes neues Jahr, schützt Frau und Kind.

In der Schweiz ist es Brauch, zu Silvester einen Kuchen zu essen, in den eine kleine Figur eingebacken ist. Wer die Figur in seinem Stück findet, wird besonders viel Glück haben. Was für eine Figur ist das?

a) Ein weißer Plastikring
b) Ein gelber Gummikäse
c) Ein Alpenveilchen

Warum wohl wünscht man sich "einen guten Rutsch"?

a) Um die Zeit des Jahreswechsels ist es meist glatt. Daher "rutscht" man quasi ins neue Jahr hinein.
b) Rutsch ist die eingedeutschte Form des hebräischen "Rosch", was "Kopf, Anfang" bedeutet.
c) Zum Neujahrsfest sollen Kinder ihren Spass haben. Viele gehen deshalb mit ihnen auf den Spielplatz und rutschen.

Vierblättrige Kleeblätter gelten als Glücksbringer, auch weil sie so selten sind. Wie lautet eine Legende zum Kleeblatt?

a) Als Eva aus dem Paradies vertrieben wurde, soll sie es als Erinnerung an all das Schöne mitgenommen haben.
b) Wer mit seinem Partner über eine Wiese mit einem vierblättrigem Kleeblatt geht, bekommt Vierlinge.
c) Druiden in den Wäldern der Alpen haben früher aus Klee mit vier Blättern einen Zaubertrunk gebraut.

Eine der liebsten Beschäftigungen der Deutschen zu Silvester ist es, den Fernseh-Sketch "Dinner for one" zu schauen. Wie heißt die Dame, deren 90. Geburtstag Butler James so feucht-fröhlich feiert?

a) Miss Sophie
b) Miss Elizabeth
c) Miss Pommeroy

Es gibt ein Land, in dem wird am 31. Dezember um Mitternacht mit jedem Glockenschlag eine Weintraube gegessen. Das soll Glück bringen. Welches Land ist das?

a) Südafrika
b) Neuseeland
c) Spanien

Nickname 31.12.2007, 16.02 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Den Wunsch ernst nehmen - das Bild nicht ... *g

Nickname 31.12.2007, 08.44 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

Die vier Jahreszeiten ...

Nickname 26.11.2007, 21.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Das Leben im 15. Jahrhundert ...


Und all das ist die Wahrheit .. Wer würde heute behaupten wollen, daß das Leben früher langweilig war? Das nächste Mal, wenn Du Dich baden willst und Du meinst, daß das Wasser nicht die gewünschte Temperatur hat, denke an Deine Vorfahren, die im 15. Jahrhundert lebten.

Das Bad wurde in einem großen Fass mit warmem Wasser genommen. Der Hausherr hatte das Privileg anzufangen. Dann kam der Rest der Söhne und Männer. Nach allen Männern kamen die Frauen und schließlich die Kinder. Und als letztes von allen kam das Baby dran. Da das Wasser immer schmutziger wurde und jemand auf dem Fassboden verloren gehen konnte prägte man vor dem Fassleeren den noch heute bekannten Satz: "Vorsicht, das Kind nicht mit dem Bade ausgießen!"

Die meisten Menschen heirateten im Juni, weil sie ihr letztes Bad im Mai genommen hatten und sie meinten, noch gut zu riechen. Wenn die Hitze kam, fingen sie an zu stinken. Deshalb trug das Brautpaar einen Blumenstrauß um den Geruch zu verleugnen. Daher die Sitte, dass die Braut einen Blumenstrauß trägt ...

Die Häuser hatten Strohdächer, dünnes übereinander geschichtetes Stroh. Oft ohne Holzanteil. Das war der Lieblingsplatz für kleine Tiere, sich warm zu halten: Katzen, Hunde, Ratten, Mäuse, Ameisen und andereTiere. Wenn es regnete bestand Rutschgefahr. Und einige Tiere fielen vom Dach, daher der englische Ausdruck: "It rains cats and dogs!" (Ein Ausdruck, den man benutzt, wenn es aus Kübeln regnet). Weil man nicht verhindern konnte, daß es durchregnete, erfand man das Bett mit Baldachin ...

Die Fußböden verschmutzten sehr schnell. Nur die Reichen konnten sich die erforderlichen Reinigungsmittel kaufen. Die Armen wurden schnell als die "schmutzigen Armen" geschimpft.

Manchmal, aber selten, konnten sie sich Schweinefleisch erlauben, dies war ein Zeichen von Reichtum, wenn man "bacon" mit nach Hause bringen konnte. Und der Ausdruck ist geblieben: "Bring home the bacon!" (the bacon (den Lohn) nach Hause bringen.

Die Reichen besaßen Zinnteller. Aber Mahlzeiten mit einem hohen Säureanteil verursachten Vergiftungen. Deswegen wurden über 400 Jahre lang Tomaten als giftig betrachtet.

Das Brot wurde folgendermaßen aufgeteilt: Die Arbeiter bekamen die untere oft verbrannte Kruste, die Familie das Innere und der Besuch die obere Kruste ...

Die Bierhumpen und die Whisky-Becher waren aus Zinn. Sie verursachten oft Übelkeiten. Die Leute lagen auf den Wegen und oft hielt man sie für tot. Aber bevor man sie begrub, wurden sie auf den Küchentisch gelegt. Dort wurde so lange gegessen und getrunken, bis der Arme sich wieder erhob oder man wirklich den Tod feststellte. Daher stammt die "Totenwache!"

Die Friedhöfe waren oft überfüllt, es wurde fast immer auf der gleichen Fläche beerdigt. Bei mindestens einem von 25 Gräbern stellte man fest, daß der "Tote" Kratzspuren hinterlassen hatte. Mit anderen Worten, man hatte einen Lebenden bestattet.

Um eine solche Tortur zu vermeiden, beschlossen sie, um die Hand des Toten eine Kordel zu befestigen und diese nach draußen zu führen. Daran wurde eine Glocke befestigt. Und es mußte jede Nacht jemand Wache halten, um festzustellen, ob nicht eine Glocke läutete. Falls ja, sagte man, daß er durch die" Glocke" gerettet wurde ....

Und?? Möchtest Du zurück ins 15. Jahrhundert???

Nickname 06.09.2007, 12.16 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

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