Chattys Kram
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Tag: Wissen

Wissenswertes ...



Die größte Perle der Welt bekam ein amerikanischer Forschungsreisender 1938 von dem Häuptling Panglima geschenkt, weil der mit Penicillin das Leben des Häuptlingssohnes gerettet hatte. Die Perle hat einen Wert von 15 Millionen Mark und ist 23 cm lang, 14 cm breit und 15 cm hoch.

Die größten Baumeister bei den Hohltieren sind die Steinkorallen. Die 2500 Arten dieser Gattungbauten in der Neuzeit Riffe vor Inseln auf und schützen das Land vor dem Wasser. Im Laufe der Entwicklung der Erde schufen die Steinkorallen gewaltige Bauwerke. Vor 200 Millionen Jahren (Trias) wurden von ihnen die Dolomiten (Italien) aufgebaut.

Die einzige vollständige Körper-Erneuerung im gesamten Tierreich existiert in der Klasse der Hydrolypen. Es sind kleine Polypen mit einem stielförmigen Rumpf und einem aufgesetzten Kopf. Der Schweitzer Forscher Abraham Trembley fing 1748 einen solchen Polypen, eine später so benannte Grüne Hydra. Er zerschnitt den Körper in mehrere Teile. Jedes dieser Teile bildete einen neuen Kopf und einen neuen Fuß.

Die größten Quallen leben in der Antarktis. Es sind die Arktische Riesenqualle und eine ihre Unterarten, die ebenfalls in den Kälteregion lebende gelbe Haarqualle. Diese Quallen erreichen einen Schirmdurchmesser von 3,60 Metern und besitzen 1200 Fangarme. Jeder einzelne dieser Fangarme kann von den Tieren auf eine Länge von 45 Metern gedehnt werden. Die einzelnen Fangarme verfügen eigenständig über ein lähmendes Gift. Die Quallen ernähren sich ausschließlich räuberisch und bilden mit Körper und Tentakeln ein kreisrundes Netz. Durch eine einzige Drehung kann eine solche Riesenqualle eine Fläche von 600 Quadratmetern innerhalb von 90 Sekunden abfischen. Innerhalb von 10 Sekunden kann sie sich wieder auf ihr Normalmaß reduzieren.

Die einzigen dressierten Würmer sind die Amerikanischen Flußplanare. Mit diesen Würmern (Länge bis 30 mm) stellte der amerikanische Wissenschaftler McConnel Versuche an. Er ließ sie jeden Tag zur Nahrungsaufnahme denselben Weg kriechen. An einer bestimmten Stelle teilte sich die Wegstrecke in einen weiß- und in einen schwarzmarkierten Gang. Gingen die Tiere den weißen Gang, bekamen sie einen leichten elektrischen Schock. Bereits nach 6 Versuchen wichen die zu den Süßwasserwürmern gehörenden Tieren an der Weggabelung sofort - ohne elektrische Weisung - in den schwarzen Gang ein. Bei der Veröffentlichung seiner Ergebnisse wurde McConnel verlacht und angefeindet. Später stellte sich die Richtigkeit seiner Forschung heraus. Er hatte bewiesen, daß in diesen Lebewesen die zum "Denken" befähigende Ribunukleinsäure (RNS) vorhanden ist. Wurde ein dressierter Wurm von einem nicht dressierten gefressen, so übertrug sich die Gedächtnisleistung auf den Jäger.

Die giftigste Fortpflanzung haben die zu den Panzergeißlern gehörenden Arten Goniaulax und Gymnodinum. Bei der Massenvermehrung dieser einzelligen Tiere dicht unter der Wasseroberfläche der Meere geben diese Einzeller ein für höhere Lebewesen gefährliches Nervengift ab. Es kommt an den Orten der Vermehrung dieser Tiere zu Fisch-, Krebs- und Muschelsterben.

Die eigenartigste Lebensbestimmung bei der Fortpflanzung gibt es unter den Goldmonaden. Zwei Arten dieser Einzeller mit dem Lateinischen Namen Rhizochrysis und Chrysarachnion vermehren sich durch Teilung. Aus dem Muttertier spalten sich zwei Tochtertiere ab. Entscheidend für die künftige Lebensweise eines jeden Tochtertieres ist der Farbkörper. Mit Hilfe dieser Chlorophyllkörper wandeln die Pflanzen anorganische Stoffe mittels Sonnenlicht in Zucker um. Das Muttertier der beiden Goldmonaden- Arten verfügt nur über einen Farbkörper. Das Tochtertier, welches diesen bekommt, ist künftig eine Pflanze, das ohne Farbkörper ist ein Tier.

Das größte Ei der Welt wurde im Mai 1979 in der Nähe der argentinischen Stadt Rosario gefunden. Von welchem Tier es stammt, ist bisher noch unbekannt. Die Länge des vollständig erhaltenen Eis beträgt 1,60 Meter, sein Durchmesser 80 cm.

Das größte Insekt, das jemals auf der Erde gelebt hat, war eine Libellenart (Meganeura). Es lebte im Carbon, einer erdgeschichtlichen Zeit, die 200 Millionen Jahre zurückliegt. Diese Libelle hatte eine Flügelspannweite von 80 Zentimetern.

Das größte Nagetier der Welt starb erst im 16. Jahrhundert aus. Es war das auf den Inseln Anguilla und St. Martin beheimatete Quemi. Das zur selben Ordnung wie die Ratten und Mäuse gehörende Tier erreichte eine Länge von 2,20 Metern und ein Gewicht von 400 Kilogramm.

Der größte Skorpion, der jemals auf der Welt existierte, war der Pterygotus. Er lebte im Wasser und erreichte eine Länge von 3 Metern. Der zu der Gruppe der Eurypterida zählende Skorpion hat im Kambrium gelebt; dieses Zeitalter liegt etwa 500 Millionen Jahre zurück.

Der schwerste Vogel, der je gelebt hat, war der Madagaskarstrauß. Dieser Laufvogel konnte ein Gewicht von 500 Kilogramm erreichen, eine halbe Tonne. Er ist vor 20000 Jahren ausgestorben.

Nickname 04.12.2007, 15.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Die verflixte Sonntagsfrage ...


Was ist der Unterschied
zwischen bumsen und vögeln?




Bumsen
können
nicht
fliegen


Nickname 09.09.2007, 09.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

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