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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

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Blogeinträge (Tag-sortiert)
Tag: wach
Wenn ein Erwachsener ...
ein Kind zwischen seinen Beinen hindurch laufen ließ, schrien abergläubische Zeitgenossen früher: "Vorsicht, das bringt Unglück!" Denn sie glaubten, das Kind würde nun nicht mehr wachsen. Um dieses Schicksal abzuwenden, mußte das Kind wieder in die umgekehrte Richtung zurückkriechen. Aus abergläubischen Gründen sollte auch verhindert werden, daß der Nachwuchs unter einer Wagendeichsel durchkrabbelte, denn das sollte ebenfalls Unglück bringen. Das gleiche Verbot galt in verschärfter Form für Schwangere. Man sagte, wenn sie unter einer Deichsel, einer Wäscheleine oder Ähnlichem hindurchschlüpften, würde sich die Nabelschnur ihres Kindes verwickeln.
Alle anderen Erwachsenen sollten sich vor allem davor hüten, durch ein Fenster zu klettern, beziehungsweise Brot oder Geld durch selbiges zu reichen. Es hieß, dann schwinde der Haussegen. Schutz aufs Heim ziehen sollte indes ein Ritual, bei dem vor einem Gewitter Weihwasser aus dem Fenster gegossen wurde.
27.11.2007, 08.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL
Betrug ...
Der Sohn beobachtet kritisch die brennende Kerze.
Mutter: "Junge, warum guckst du denn die Kerze so kritisch an?" Sohn: "Weil das Betrug ist, die Kerzen sind Betrug!" Mutter: "Wie kommst du denn darauf?" Sohn: "Ja, weil die immer kleiner werden!" Mutter: "Das ist doch aber normal bei Kerzen!" Sohn: "Aber nicht bei denen! Hier stand auf der Packung: 'Wachskerzen'!"
08.09.2007, 12.53 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL
Das Leben im 15. Jahrhundert ...
Und all das ist die Wahrheit .. Wer würde heute behaupten wollen, daß das Leben früher langweilig war? Das nächste Mal, wenn Du Dich baden willst und Du meinst, daß das Wasser nicht die gewünschte Temperatur hat, denke an Deine Vorfahren, die im 15. Jahrhundert lebten.
Das Bad wurde in einem großen Fass mit warmem Wasser genommen. Der Hausherr hatte das Privileg anzufangen. Dann kam der Rest der Söhne und Männer. Nach allen Männern kamen die Frauen und schließlich die Kinder. Und als letztes von allen kam das Baby dran. Da das Wasser immer schmutziger wurde und jemand auf dem Fassboden verloren gehen konnte prägte man vor dem Fassleeren den noch heute bekannten Satz: "Vorsicht, das Kind nicht mit dem Bade ausgießen!"
Die meisten Menschen heirateten im Juni, weil sie ihr letztes Bad im Mai genommen hatten und sie meinten, noch gut zu riechen. Wenn die Hitze kam, fingen sie an zu stinken. Deshalb trug das Brautpaar einen Blumenstrauß um den Geruch zu verleugnen. Daher die Sitte, dass die Braut einen Blumenstrauß trägt ...
Die Häuser hatten Strohdächer, dünnes übereinander geschichtetes Stroh. Oft ohne Holzanteil. Das war der Lieblingsplatz für kleine Tiere, sich warm zu halten: Katzen, Hunde, Ratten, Mäuse, Ameisen und andereTiere. Wenn es regnete bestand Rutschgefahr. Und einige Tiere fielen vom Dach, daher der englische Ausdruck: "It rains cats and dogs!" (Ein Ausdruck, den man benutzt, wenn es aus Kübeln regnet). Weil man nicht verhindern konnte, daß es durchregnete, erfand man das Bett mit Baldachin ...
Die Fußböden verschmutzten sehr schnell. Nur die Reichen konnten sich die erforderlichen Reinigungsmittel kaufen. Die Armen wurden schnell als die "schmutzigen Armen" geschimpft.
Manchmal, aber selten, konnten sie sich Schweinefleisch erlauben, dies war ein Zeichen von Reichtum, wenn man "bacon" mit nach Hause bringen konnte. Und der Ausdruck ist geblieben: "Bring home the bacon!" (the bacon (den Lohn) nach Hause bringen.
Die Reichen besaßen Zinnteller. Aber Mahlzeiten mit einem hohen Säureanteil verursachten Vergiftungen. Deswegen wurden über 400 Jahre lang Tomaten als giftig betrachtet.
Das Brot wurde folgendermaßen aufgeteilt: Die Arbeiter bekamen die untere oft verbrannte Kruste, die Familie das Innere und der Besuch die obere Kruste ...
Die Bierhumpen und die Whisky-Becher waren aus Zinn. Sie verursachten oft Übelkeiten. Die Leute lagen auf den Wegen und oft hielt man sie für tot. Aber bevor man sie begrub, wurden sie auf den Küchentisch gelegt. Dort wurde so lange gegessen und getrunken, bis der Arme sich wieder erhob oder man wirklich den Tod feststellte. Daher stammt die "Totenwache!"
Die Friedhöfe waren oft überfüllt, es wurde fast immer auf der gleichen Fläche beerdigt. Bei mindestens einem von 25 Gräbern stellte man fest, daß der "Tote" Kratzspuren hinterlassen hatte. Mit anderen Worten, man hatte einen Lebenden bestattet.
Um eine solche Tortur zu vermeiden, beschlossen sie, um die Hand des Toten eine Kordel zu befestigen und diese nach draußen zu führen. Daran wurde eine Glocke befestigt. Und es mußte jede Nacht jemand Wache halten, um festzustellen, ob nicht eine Glocke läutete. Falls ja, sagte man, daß er durch die" Glocke" gerettet wurde ....
Und?? Möchtest Du zurück ins 15. Jahrhundert???
06.09.2007, 12.16 | (7/0) Kommentare (RSS) | PL

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Emmy







