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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

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Ausgewählter Beitrag
Geister im Glas ...
Flaschengeister tauchen als Motive in orientalischen Märchen aber auch in vielen europäischen Erzählungen auf. Im Mittelpunkt steht meist ein Mensch, der einen in der Flasche gefangenen Dämon befreit und von diesem dafür eine Gegenleistung verlangt. Manchmal gelingt es dem Protagonisten anschließend, den Geist durch eine List wieder einzufangen. In anderen Fällen bringt dieser jedoch umgekehrt den Finder der Flasche in seine Gewalt.
Das Märchenmotiv beruht auf dem einst verbreiteten Aberglauben, Dämonen ließen sich durch Zauber in kleine Behälter (Flaschen, Schachteln, Schnupftabakdosen) einsperren und so unschädlich machen. In einem ersten Schritt mußte der Geisterbändiger das unheimliche Wesen dazu bringen, die Gestalt eines (kleinen) Tieres anzunehmen, das in das Behältnis passte. Anschließend sollte der eingesperrte Dämon an einen entlegenen Ort gebracht und möglichst auch noch vergraben werden.
Eng verknüft mit dem Glauben an Flaschengeister war die Vorstellung vom Spiritus familaris, einem Hausgeist, der seinen Herrn zu Reichtum und Macht verhilft und dafür im Gegenzug dessen Seele verlangt. Dieser Glaube ging so weit, dass einerseits menschen- oder tiergestaltige Glasteufel aus Moos hergestellt und verkauft wurden. Andererseits zog der Aberglaube auch haltlose Verdächtigungen nach sich. Einzelnen Mächtigen, aber auch vermeintlichen Hexen sagte man nach, sich einen Geist dienstbar gemacht zu haben und als Glasteufel zu halten.
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Kommentare zu diesem Beitrag
"Andererseits zog der Aberglaube auch haltlose Verdächtigungen nach sich."
Jeder Mensch hat seinen Glauben.
Ich glaube,
ich trinke noch Einen.
Bevor Genie es sich anders überlegt.
vom 24.06.2009, 11.39

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Emmy








Aladin in der Wunderlampe war doch auch so einer oder?
vom 24.06.2009, 16.22