
| 2012 | ||
| <<< | Mai | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
| 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 |


Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

ACHTUNG! ACHTUNG: Um diese Blogseite betrachten zu können, mußt Du im Besitz eines Datensichtgerätes sein!

bentota
Hexenhaus
Wortperlen
ALLes allTÄGLICH
Inges Alltagsgeschichten
Me and Myself
Müsli1902
19sixty
Glückskreativ
Chajah Avete
Pfoten-Anekdoten
Gewichtige Gedanken
Susfi
Junifee
Katerchen
powered by BlueLionWebdesign

ø pro Tag: 5,4
Kommentare: 20927
ø pro Eintrag: 2,2
Online seit dem: 28.08.2007
in Tagen: 1733
Ausgewählter Beitrag
Glücks- und Galgenvogel ...
Eine englische Sage behauptet, dass Elstern aus der "Ehe" eines schwarzen Raben und einer weißen Taube hervorgegangen sind. Grund für die Annahme ist das kontrastreiche, schwarz-weiße Federkleid der Vögel. Damit seien sie weder der Unterwelt noch dem Himmel zuzuordnen, vielmehr sollten sie das Gleichgewicht symbolisieren.
Vergleicht man die mythologischen Vorstellungen der verschiedenen Kulturen und Zeiten, dann scheiden sich an dem markant gezeichneten Rabenvogel die Geister. Bei den Germanen galt sie als Götterbote, aber auch als Tier der Todesgöttin Hel. Im europäischen Mittelalter war er als Hexentier und Galgenvogel verschrien. Dagegen hat die Elster in Asien traditionell den Ruf eines Glücksbringers, bei den Indianern gilt sie als Geistwesen, das den Menschen freundlich gesonnen ist.
In Deutschland herrscht bis heute ein eher negatives Bild von der klugen, aber diebischen Elster. Der Volksglaube deutete ihr plötzliches Erscheinen - auch in Träumen - früher oft als negatives Vorzeichen. Wie Krähe und Dohle galt sie als Totenvogel. Vor allem ihr Geschrei sollte Unglück, Hungersnot oder Krieg ankündigen, zumindest jedoch einen (lautstarken) Streit. Die positive Seite an dem Geschrei: Damit verrieten die Rabenvögel angeblich auch Diebe.
In einigen Gegenden herrschte die abergläubische Regel "Elstern darf man nicht schießen, das bringt Unglück", in anderen glaubten die Menschen indes, Elsternfleisch heile Epilepsie, Fieber, Warzen oder Augenkrankheiten. Darüber hinaus wurde die Elster einst als Wetterprophetin betrachtet: Wenn sie viel "schwatze", sollte es Regen geben. Wenn sie hoch im Baum nistete, zeigte sie ein nasses Jahr an, ein Nest in der Mitte des Baumes kündete indes von einer trockenen Phase. Setzte sich der Vogel auf frisches Heu, schien bald die Sonne.
Wer übrigens einen Stein in einem Elsternest fand, der konnte sich damit angeblich unsichtbar machen oder Türschlösser öffnen.
Kommentare hinzufügen
Kein Kommentar zu diesem Beitrag vorhanden

![]()



Diese Blogseite unterliegt der ständigen Kontrolle durch den staatlich geprüften Schelmiker Herrn Dr. R. Witz vom humorologischen Institut in Köln! Diese Blogseite ist nicht geeignet für Leser unter 16 Jahren. Sie ist auch nicht geeignet für Leser, die bei der Pisa-Studie schon im Vorfeld durchgefallen wären. Weiterhin sollten Sie in der Lage sein, Ihren eigenen Namen fehlerfrei zu schreiben und wenigstens 3 Meter freihändig laufen zu können.

Dieser Blog enthält ganz viele böse Worte und viele fiese Bilder, die Sie unter Umständen nicht verstehen werden. Es ist dann nicht erforderlich, mir sinnfreie Kommentare zu hinterlassen. Ich bin nicht bereit, Ihnen die Welt zu erklären.
Sollten Sie Probleme haben mit Sarkasmus und Ironie, mit Spass und Humor, mit geschriebenen Worten, dem Mitdenken und sich zu Artikulieren, dann lesen Sie bitte nicht weiter.
![]()

Emmy







