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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

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Ausgewählter Beitrag
In allen vier Ecken ...
- sollen Geister drin stecken. Diese Abwandlung eines bekannten Poesiealbum-Sprüchleins trifft den Kern eines Aberglaubens. Denn die Menschen dachten einst, Ecken seien - als äußerste Grenzen eines Hauses oder Ackers - beliebte Schlupfwinkel für Dämonen. Um diese zu verscheuchen, wurde am Weihnachtsabend mit dem Dreschflegel in alle vier Ecken des Hauses geklopft. Auch durch Auskehren oder Ausleuchten sollten sich die ebenso ungebetenen wie unsichtbaren Gäste vertreiben lassen. Darüber hinaus galten Ecken als geeignete Orte für Zauberhandlungen. So spielten (vier) Ecken auch bei magischen Ritualen immer wieder eine Rolle. Zwischen ihnen wurde ein imaginärer Kreis gezogen, der Böses fernhalten sollte. Es war Brauch, am Ostersonntag geweihte Palmzweige oder Kräuter in den vier Ecken des Ackers zu vergraben. Sie sollten die Ernte vor Hagel und Mäusen schützen. Speziell gegen Vogelfraß steckte man je einen Besen oder Brennnesselstock in die vier Ecken und sagte: "Da Krah, das ist Dein, was ich steck, ist mein:" Die tierfreundlichre Alternative war es, eine Hand voll Körner wie eine Art Opfer in die Ecken zu legen und zu sagen: "Das gehört den Vögeln." Der Fruchtbarkeit des Ackers sollte ein Brauch dienen, bei dem nach dem Säen je ein Körnchen in seine vier Ecken gespuckt wurde. Zum Schutz eines Hauses wurden schon beim Bauen Palmzweige in den Ecken des Grundstücks vergraben. Und beim Einzug streute man Salz in die Hauswinkel.
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