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Käfer, die klopfen .. *g
Der Holzwurm, wie die Larve des Gemeinen Nagekäfers auch genannt wird, ist nicht gerade beliebt. Hat er doch die unangenehme Eigenschaft, sich am heimischen Mobilar oder an Balken satt zu fressen. Die fertigen Insekten können im Holz mit ihrem Kopfschild zudem Geräusche erzeugen, die an das Ticken er Taschenuhr erinnern und den Tieren die volkstümliche Bezeichnung "Klopfkäfer" oder "Totenuhr" eingebracht hat. Früher haben sich die Menschen vor diesem Geräusch arg gegraust, vor allem, wenn es nachts erklang. Sie erzählten sich, es seien die Hausgeister, die man so klopfen höre. Abergläubische Zeitgenossen behaupteten zudem, mit dem Pochen würde sich der Tod ankündigen. Besonders unheimlich erschien es, wenn der Käfer in einer Wanduhr saß, fraß und klopfte. Nur in sehr seltenen Fällen wurde das Geräusch positiv gewertet. So galt es im Inntal als Vorbote einer Hochzeit, in Mecklenburg kündigte es Regen an. Um sich vor dem schauerlichen Klang und vor den Holzschäden zu schützen, versuchten die Menschen den Wurm zu vertreiben, indem sie ihrerseits an dem Möbel klopften und dazu einen Abwehrspruch aufsagten. In der Volksmedizin sollte der Holzwurm in Milch gekoch gegen Harnbeschwerden helfen. Sein Sägemehl wurde gegen Schwindsucht empfohlen.
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Emmy








Da fällt mir immer ein Reim aus einem Sparkassen-KNAX-Heftchen ein:
Wie wird der Mensch im Schlaf erquickt
wenn nachts im Bett kein Holzwurm tickt
:D
vom 03.03.2009, 19.54