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Ausgewählter Beitrag
Nach einem König benannt ...
Der Gute Heinrich ist ein immergrünes Gänsefußgewächs mit einen halben Meter hohen Trieben und dreieckigen Blättern. Von Frühjahr bis Herbst treibt er viele grünliche Blüten. Die Pflanze wächste fast überall auf der Nordhalbkugel in nährstoffreicher Erde, besonders in der Nähe von Straßen und Siedlungen. Ihrem Wuchsort nahe der Häuser soll sie ihren Namen verdanken: Heinrich ist nach mythologischer Vorstellung der "König des Heims".
Guter Heinrich duftet und schmeckt aromatisch. Er wurde schon früh als Gewürz und spinatähnliches Gemüse verwendet. Gelegentlich wurde er sogar angebaut. Meistens war dieses in den Bauerndörfern jedoch nicht nötig, da das Kraut an jeder Hauswand und jedem Gartenzaun wuchs und fast jederzeit geerntet werden konnte. Mit den Blättern des Guten Heinrich kann man Gemüse, Salate und Kräutersuppen würzen. Heute wird er in der Küche aber kaum noch verwendet. Zudem ist die ehemals verbreitete Pflanze eher selten geworden. Ihre einstigen Wuchsorte wurden geteert und betoniert.
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Emmy







