
| 2012 | ||
| <<< | Mai | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
| 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 |


Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

ACHTUNG! ACHTUNG: Um diese Blogseite betrachten zu können, mußt Du im Besitz eines Datensichtgerätes sein!

Hofgeschnatter
Stricken in NOH
i-Tüpfelchen - Blog4Swap
kurz bemerkt
Chajah Avete
Allerlei Strickerei
Bärbels kunterbunte Welt
Susfi
Trend und Test
Inges Alltagsgeschichten
owl angel
Wortperlen
Follygirl
Gewichtige Gedanken
ALLes allTÄGLICH
powered by BlueLionWebdesign

ø pro Tag: 5,4
Kommentare: 20929
ø pro Eintrag: 2,2
Online seit dem: 28.08.2007
in Tagen: 1734
Ausgewählter Beitrag
Unten ohne ...
Das Thema ist ein wenig schlüpfrig und lässt tief blicken. Es befasst sich mit einer Zeit, in der die Frauen noch nicht die Hosen anhatten und die Beinkleider noch als Symbol männlicher Machtansprüche galten. Frauen trugen Röcke - mit nichts darunter. Unter den langen Röcken hielt eine Dunstglocke den Unterleib mehr oder weniger warm. Im Gegensatz zu heute galt "unten ohne" als sittsam und anständig. Unterhosen bei Damen als absolut unanständig, wenn nicht gar sittenwidrig.
Doch auf Dauer war der Sittenverfall nicht aufzuhalten und der Siegeszug der Hose begann. Die textile Revolution unter den Röcken kam zunächst schamhaft daher. Was sich unter den Röcken tat, konnte oder wollte man nicht in Worte fassen. So trugen die Damen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die sogenanten "Unaussprechlichen". Ein Original dieser baumwollenen Beinkleider verwahrt die Textilabteilung des Schulmuseums. Angegliedert ist die Textilabteilung, weil früher Handarbeiten zum festen Unterrichtsplan von Mädchen gehörte. Die weißen, knielangen Hosen mit Spitzenbesatz waren recht luftig gearbeitet, verhüllten nur die Beine, nicht aber das Gesäß. Bei bestimmten Bedürfnissen erwies sich das als ebenso praktisch wie früher, als man noch unten ohne trug. Das die Unaussprechlichen mehr frei ließen, als verhüllten, wurde auch von ärztlicher Seite begrüßt. Trügen sie nun wie die Mannsbilder Hosen, so würden sie zu Lebzeiten in Fäulniß gerathen und würde die Nase in solchen Umständen (..) einen üblen Geruch empfinden, meinte 1757 der Arzt Reinhard. Mit der Zeit gewöhnten sich die Frauen an die Unaussprechlichen und letztlich sogar an geschlossene Beinkleider. Deren Vorteile mußte sogar der eben zitierte Arzt Reinhard allen Bedenken zum Trotz zugeben. Hosen schützen im Sommer vor Ameisen und Flöhen, die den Frauenzimmern mit ihren Stichen und Bissen viel Unlust und Missvergnügen zuwege bringen.
Kommentare hinzufügen
Kommentare zu diesem Beitrag
Och, so schlüpferig ist das Thema gar nicht. Heutzutage ist es schon fast umgekehrt, da tragen manche Frauen wieder ein Bändchen dazwischen und meinen, sie sind angezogen.
:D
vom 11.03.2008, 10.28

![]()



Diese Blogseite unterliegt der ständigen Kontrolle durch den staatlich geprüften Schelmiker Herrn Dr. R. Witz vom humorologischen Institut in Köln! Diese Blogseite ist nicht geeignet für Leser unter 16 Jahren. Sie ist auch nicht geeignet für Leser, die bei der Pisa-Studie schon im Vorfeld durchgefallen wären. Weiterhin sollten Sie in der Lage sein, Ihren eigenen Namen fehlerfrei zu schreiben und wenigstens 3 Meter freihändig laufen zu können.

Dieser Blog enthält ganz viele böse Worte und viele fiese Bilder, die Sie unter Umständen nicht verstehen werden. Es ist dann nicht erforderlich, mir sinnfreie Kommentare zu hinterlassen. Ich bin nicht bereit, Ihnen die Welt zu erklären.
Sollten Sie Probleme haben mit Sarkasmus und Ironie, mit Spass und Humor, mit geschriebenen Worten, dem Mitdenken und sich zu Artikulieren, dann lesen Sie bitte nicht weiter.
![]()

Emmy








früher konnte wenigstens nichts in die hose gehen!
vom 11.03.2008, 12.22