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Wenn der Sattel drückt ...

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Exzessives Radfahren kann zu Erektionsstörungen führen

Die Tour de France ist längst nicht mehr, was sie war. Doping kratzt am Glanz. Aber Helden sind die Muskelmänner noch immer, die da Hunderte von Kilometern abspulen und im Schlussspurt noch um den Tagessieg kämpfen. Nach der Zieleinfahrt aber haben diese Helden ein medizinisches Problem über das ungern gesprochen wird.

Jetzt hat eine Veröffentlichung im britischen Urologenjournal auf dieses schamhaft verschwiegene Männerproblem hingewiesen. Exessives Fahren kann zu Taubheit im Genitalbereich führen, zu Erektionsproblemen und sogar zu Veränderungen der Spermienproduktion. Die Beobachtung selbst ist nicht neu. Das Problem für den Gelegenheitssportler ist nur: Männer reden nicht gerne darüber. Dabei sind die Probleme alles andere als selten. Mehr als 60 Prozent der befragten und untersuchten radfahrenden Männer hätten über Taubheitsgefühle im Genitalbereich geklagt, so die Forscher.

Warum kommt es dazu? Die Ursache liegt in der Anatomie. Der Sattel drückt genau da, wo Nerven und Blutgefäße entlang laufen. Ein harter Sattel kann sie vorübergehend abdrücken. Allerdings geht die Taubheit auch schnell wieder vorbei - aber das weiß der Sportler beim ersten Mal wahrscheinlich nicht. Und wer die Kollegen fragt, bekommt meist keine ehrliche Antwort.

Ein weiteres Problem ist die Hitze, die sich im Genitalbereich während längerer Radtouren entwickeln kann. Das soll zu Veränderungen der Spermienproduktion führen können - ein eindeutiger Beweis steht allerdings noch aus. Besonders gefährdet seien übrigens Mountain-Biker. Bei den normalen Straßenfahrern sei das Risiko geringer.

Auch wenn die Symptome sich schnell wieder zurückbilden, gesund ist es wohl kaum, wenn Nerv und Blutgefäße regelmäßig über Stunden so stark gedrückt werden, dass sie ihre Funktion vorübergehend einbüßen. Um das Problem zu entschärfen ist sinnvoll, was den Druck auf den Schritt verringert.

Zunächst kann man die Höhe des Sattels und seinen Neigungswinkel verändern. Er sollte nicht zu hoch sein und möglichst ganz leicht nach vorne gekippt. Zudem empfiehlt sich eine gepolsterte Radlerhose, die sieht zwar komisch aus, hilft aber. Und schließlich gibt es mittlerweile zahlreiche "organisch geformte" Sättel. Die Form ist unterschiedlich, der Effekt soll aber eindeutig sein. Der sensible Bereich des Mannes wird entlastet.

Die Empfehlung des Neurologen: Probieren Sie, wenn Sie betroffen sind, die Möglichkeiten aus und fragen Sie ganz schamlos bei ihrem Fahrradhändler nach - er weiß ganz bestimmt, worüber Sie reden ...

Nickname 21.07.2008, 16.33 TB | PL | einsortiert in: Lesen

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von klaus

seit wann interessierst du dich für radfahrer? dachte immer, du magst diese typen nicht ;)

vom 22.07.2008, 11.07
3. von

PS
Mann hilft dann doch auch gerne mal beim Abwasch Hier klicken


vom 21.07.2008, 18.51
2. von Jens

Dass Frauen Probleme so oft mit Gewalt lösen wollen, dabei ist es doch so einfach, zum Einkauf mit dem Rad,
die Frau zu schicken ... :D :D :D

vom 21.07.2008, 18.49
Antwort von Nickname:

Herr Jens - ich hab mir solche Sorgen um die Gackelärsche gemacht und wollte ihnen mit meinem Bericht ein wenig helfen ...
zweifelst Du das etwa an??? :-) Auch eine Frau kann durch intensives Radfahren Probleme mit den Weichteilen bekommen.. :-) sei da mal nicht so sicher, dass es besser ist, die Frau zu schicken!!

Grinsfies!!!
1. von Inge aus HH

Kastration - und dann kann er weiterfahren oder? :D :D :D

vom 21.07.2008, 18.39
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