Chattys Kram
2013
<<< Mai >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  



bildblog.jpg



Bloggernetz - der deutschsprachige Pingdienst

logo1.gif

hahaha.jpg



Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!



nacktleiter.gif


ACHTUNG! ACHTUNG: Um diese Blogseite betrachten zu können, mußt Du im Besitz eines Datensichtgerätes sein!


dickerhase.gif






Einträge ges.: 11023
ø pro Tag: 5,3
Kommentare: 23614
ø pro Eintrag: 2,1
Online seit dem: 28.08.2007
in Tagen: 2090


Der phlegmatische Stier
21. April – 20. Mai

Die magischen Farben
:
Saftgrün, Weiß, Hellblau und Sonnengelb, seltsamerweise kein Rot ...

Die magische Zahl:
0

Der ideale Wochentag:
Freitag

Der Vokal:
a" (aber nicht doch)

Der Edelstein:
Der edle Stein des Stieres ist der Smaragd -- vermutlich, weil er grasgrün ist. Ebenso gut eignen sich Saphir und Turmalin. Warum Stiere Korallen und Perlen mögen, weiß der Himmel ...

Der ideale Name:
Männliche Stiere heißen Johannes, Paul, Sigmund, Hartmutoder Gerd, weibliche Stiere nennen sich am besten Zenzi, Maria, Olga oder Berta

Der Standardtyp:

Stiere sind gedrungen, geradezu kompakt gebaut. Dazu ziert sie eine breite Stirn und ein großer Kopf auf kurzem, dicken Hals. Wenn Sie sich einen Neandertaler vorstellen, liegen sie ganz richtig. Stier-Frauen sehen immerhin mit schönen sanften Augen in die Welt.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen -- die meisten Stiere sehen heutzutage ganz anders aus und verbergen ihr wahres Ich hinter einer harmlosen Maske -- alles Tarnung.

Der Charakter des Stieres

Stiere tragen eine beachtliche Liste positiver Eigenschaften mit sich herum -- offen, ehrlich, unbekümmert und treu wollen sie sein. Die Fähigkeit, den Alltag zu meistern und entschlossen zuzupacken, wird ihnen ebenfalls zugeschrieben.

Über eine an sich gute Eigenschaft verfügen Stiere tatsächlich, über große Ausdauer. Sie sind mit großer Ausdauer naiv und weigern sich ausdauernd, etwas dazuzulernen. Wie auch -- lieben Stiere doch Bequemlichkeit, Ruhe und leichte Vergnügungen. Zusammenfassend läßt sich sagen, daß Stiere unglaublich naive Dummbeutel sind.

Ferdinand der Stier ist nicht umsonst ein Stier. Stiere haben in der Hauptsache zwei Gemütszustände. Entweder sitzen sie selbstzufrieden und melancholisch herum und schnuppern an Blumen -- oder sie schlagen alles kurz und klein, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht.

In der Regel ziehen Stiere allerdings den ersten Gemütszustand vor, denn nichts ist ihnen wichtiger als Bequemlichkeit, Zufriedenheit und die guten Dinge des Lebens. Dabei neigen sie besonders zu Beharrlichkeit und Zuverlässigkeit -- oder anders gesagt: Wenn sie einmal mit dem Hintern im Sessel sitzen, sind sie schwer wieder hochzubringen.

Stiere sind praktisch veranlagt und verstehen es, ihren Alltag zu regeln. Sie sind immer und überall mit einem Schraubenzieher oder einer Rohrzange in der Hand anzutreffen und reparieren noch den Abfluß in der Küche, wenn draußen ein Atomkrieg tobt. Derartige Blindheit nennen sie zweckgerichtetes Handeln und rechnen es sich hoch an. Überhaupt tun Stiere, wenn sie überhaupt etwas tun, mit aller Entschlossenheit das Falsche. Sie halten sich eben für geschickt in den kleinen praktischen Dingen des Alltags und verlieren dabei den großen Zusammenhang meist völlig aus den Augen.

An Selbsterkenntnis oder tieferem Lebenssinn ist Stieren wenig gelegen. Hauptsache, die Krippe ist voll und die Zinssätze stimmen.

Das Phlegma des Stieres ist in mancher Hinsicht beachtlich, weniger das Tempo ihrer Gedanken. Wenn Sie Ihren Kindern einmal in Zeitlupe vorführen wollen, wie der Groschen fällt, stellen Sie einem Stier eine einfache Rechenaufgabe, z.B. 2+5x6. Dann schauen Sie genau auf die Uhr.

Schon nach etwa sechs Minuten zeigen sich erste Anzeichen, dass der Stier einen Lösungsweg gefunden haben könnte ...

... und schon nach einer Stunde können Sie mit dem (vermutlich sogar richtigen) Ergebnis rechnen. Wie ein Wunder besonderer Art allerdings wirkt es, daß Stiere Rechenaufgaben mit DM-Angaben in vieltausendfacher Geschwindigkeit lösen können -- für (2 DM und 5 DM) x 6,5% brauchen Stiere keine Zehntelsekunde. Inklusive Zinseszins.

Um das Maß an schlechten Eigenheiten vollzumachen, verfügen Stiere auch noch über einen abgrundtief miesen Kunstgeschmack. Sie nennen die unsäglichen, die Netzhaut peinigenden Orgien in Öl und Essig, welche die Wände ihres Heimes verschönen "farbenfrohe Bilder"! Den unbeteiligten Betrachter trifft augenblicklich der ästhetischeSchlag, wenn er den Raum betritt. Was Wunder, daß der Musikgeschmack von Stieren ähnlich ist. Der letzte Schmachtfetzen erfreut das unbedarfte Ohr von Stieren, die Chopin nicht von Avantgarde-Jazz und Avantgarde-Jazz nicht von einer muhenden Kuh unterscheiden können. Wie auch? Ist doch Avantgarde-Jazz oft dem Geräusch einer muhenden Kuh nicht unähnlich und -- ist eine muhende Kuh für einen Stier nicht das Schönste auf der Welt??

Der Lebenslauf des Stieres

ist vor allen eines -- langweilig. Weil er seinen Lebensweg stur wie ein Panzer und flexibel wie ein Betonpoller geht, ist von vornherein klar, wohin er kommen wird. Eine einmal eingeschlagene Richtung behält der Stier bei -- komme, was da wolle. Weil auf diese Weise alles bestens geplant ist, passiert auch nichts. Keine überraschenden Wendungen, keine schicksalhaften Ereignisse werfen den Stier aus der Bahn. Er ignoriert sie einfach. Dem Stier gefällt dieser Zustand bestens.

Eine besondere Eigenschaft der Stiere: Wegen ihres besonderen Sicherheitsbedürfnisses denken sie vor allem immer an das eine,ihre Rente. Vor dem Namen der Mutter kennen kleine Stiere die Telefon-Nr. der Bundesversicherungsanstalt. Schon im Kindergarten zahlen sie die ersten Beiträge ein und lassen sich mit sieben Jahren erstmals ihren Rentenanspruch errechnen. Das sagt alles.

Die glücklichen Jahre

des Stieres liegen zwischen dem 31. und 45. Lebensjahr, weil in diesem Lebensabschnitt sein Auto noch nicht allzu groß ist und er es in die Garage fahren kann, ohne links und rechts anzuecken.

Typische Stierberufe

sind Diktator, Hausmeister, Börsen- und Immobilienmakler, Kritiker, Wirtschafts- und Agrarpolitiker, Koch, Lagerverwalter, Gärtner, Antiquitätenhändler, Kassierer, Versicherungsvertreter, Bergbauingenieur, Lokführer und Fußpfleger -- eine Auflistung, die ein weiteres Mal klarmacht, wozu Horoskope gut sind. Weiter richten Stiere als Juristen, Mediziner, Lehrer und Bankkaufleute riesengroßen Schaden an. Weniger schädlich sind sie in den Berufen Koch, Konditor, Bäcker oder Gastronom. Ein Stier-Wirt ist meist sein bester Kunde und ist weder von den Fleischtöpfen noch von den geistigen Getränken wegzubekommen.

Wenn sich Stiere aufs Glatteis begeben wollen, ergreifen sie künstlerische Berufe. In völliger Selbstüberschätzung werden sie mit Vorliebe Sänger oder Sängerinnen (und das bei der Stimme! Blööööck) oder Instrumentalvirtuosen (mit den Hufen!) Andere Stiere werden Schriftsteller (Gnade!) oder Schauspieler (meist in Western als Teil der Herde!)

Stier-Karrieren verlaufen meist nach einem 50-Jahresplan und enden erst in hohen Positionen. Mit der Position des Stieres wächst sein Automobil -- Stiere beginnen beim Fiat 500 und enden erst beim 7-Meter-Cadillac, wenn sie können.

Der Stier und das Geld

Wegen ihrer großen Willenskraft und Beharrlichkeit, die ihnen Planungen auch über viele Jahre hinweg erlaubt, bringen Stiere es in Gelddingen oft zu beträchtlichen Vermögen. Der Umgang mit dem Bankkonto ist für Stiere die reinste Orgie. Stiere sind in Hochstimmung, wenn sie Kontoauszüge lesen oder ihr Vermögen sichten. Ihr Verhältnis zum Geld ist ein derart erotisches, daß sie sich ihr Guthaben bei der Bank manchmal auszahlen lassen, nur um es wieder einmal in Händen zu halten -- und um nachzusehen, ob noch alles da ist. Stiere -- besonders mittleren Alters – ziehen die Knete an wie Magneten, weil ihre Dummbeuteligkeit und Naivität ständig mit Vertrauenswürdigkeit in Gelddingen verwechselt wird. Wenn es ein Stier, weiß der Himmel, wie, dennoch nicht schafft, wegen seines gutmütigen Gesichts reich zu werden, kriegt er später immer noch irgendwie den Dreh, meist heiratet er reich. Alle greisenhaften texanischen Ölmilliardäre sind mit Stier-Damen liiert, alle reichen Frankfurter Börsenmaklerinnen halten sich Stier-Hausmänner.

Der finanzielle Rat von Stieren ist Gold wert. Weniger, weil Stiere über fundierte Wirtschaftskenntnisse verfügen. Nein, es ist ihr animalisches Gespür für die dicke Asche, ihre Nase für den ganz großen Reibach. Dennoch sind Stiere in Gelddingen nicht immer gute Berater. Der Starrsinn und die Dickköpfigkeit der Stiere führen in Krisenzeiten häufig dazu, daß ganze Vermögen von irgendeiner Inflation hinweggerafft werden.

Das Automobil des Stieres

wächst, wie gesagt mit dem Wohlstand. Es sind nie elegante, schnittige Typen, die Stiere bevorzugen, sondern immer eher das biedere, solide wirkende Vati-mit-Hut-Auto. Als solche sitzen die Stiere dann auch am Steuer. Läßt der Besitzstand es zu, wählen Stiere besonders große Automobile der Marke Volvo und Mercedes, deren Sicherheits-Image ihnen besonders zusagt. Es darf aber auch ein großer Ford oder Opel sein. In einem Punkte möchten wir die Stiere allerdings in Schutz nehmen. Es ist ein Gerückt, daß Autos mit Hörnern an der Kühlerhaube immer von Stieren gefahren werden. Meist sitzen andere Hornochsen am Steuer. Öko-Stiere hassen Autos und fahren am liebsten mit Opas Antik -Fahrrad zum Bioladen.

Die Schokoladenseiten

in der Person des Stieres liegen vielleicht darin, daß sie neben den genannten negativen Eigenschaften auch über eine gehäufte Portion Dickköpfigkeit verfügen. Zudem haben sie prachtvolle Hörner. Weiter positiv: Stiere lachen gerne und sind dabei auch mit einfachsten Witzchen zu erheitern. Die deutsche Flachflim-Industrie wäre längst pleite, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wegen fortgesetzter Umweltverschmutzung geschlossen und der Autor dieser Buchreihe wäre vermutlich schon verhungert, wenn es nicht Stiere gäbe, die für jeden noch so dämlichen Witz ein grölendes Gelächter übrig hätten. Auch Mike Krüger, Karl Dall, Hella von Sinnen und Otto leben vom ausgeprägt flachen Sinn für Humor, den Stiere an den Tag legen.

Die Schattenseiten

Obwohl es scheinbar nicht zu ihrer lethargischen Art paßt: Stiere müssen (als Erdzeichen) unentwegt in der Natur und im Freien sein. Da weder Wandern noch Bergsteigen noch irgendeine andere Aktivität ihrem faulen Wesen genehm sind, bevölkern sie in Unscharen jedes, aber auch wirklich jedes Gartenlokal. Es sind fast immer Stiere (gelegentlich auch Wassermänner), die alle Tische im Lokal über Stunden besetzt halten. Es sind immer Stiere, die den letzten freien Platz besetzen und einem das letzte Stück Apfelkuchen wegfressen. In Gartenlokalen sind Stiere wirklich schlimmer als die lästigste Wespenplage.

Der große Horror des Stieres

a) die Arena

b) jedwede Form von Veränderung. Selbst Sonne und Mond sind dem Stier suspekt, weil sie einfach nicht stillstehen können.

c) das Finanzamt. Schließlich muß es ja einen guten Grund dafür geben, warum Stiere immer so gut bei Kasse sind ...

Die Gesundheit

Gesundheitsgefahren gibt es für Stiere zuhauf. Vor allem ist es ihre unglaubliche Trägheit, die Stiere einen frühen körperlichen Verfall anheimgeben, wenn man sie nicht rechtzeitig in den Hintern tritt. Stiere sind so faul, daß sie lieber das Auto aus der Garage fahren, statt die 25 Meter bis zum Briefkasten am Gartentor zu Fuß gehen. Wenn Sie einem Stier gesundheitlich Gutes tun wollen - verstecken Sie seine Wagenschlüssel. Er wird es Ihnen eines Tages danken.

Obwohl von seiner Wesensart her eher zum Grasfresser bestimmt, ziehen Stiere saftige Braten, Kotelettes, Schnitzel, Steaks, Rehrücken und Putenschenkel jedem Gemüse vor -- und das in Riesenportionen! Was wundert es, daß sie an Gicht und hohem Blutdruck erkranken. Ein sicherer Schutz dagegen – servieren sie dem Stier einfach die Hälfte von allem -- zur Not auch auf einem kleineren Teller. Das Stück Fleisch sieht in Relation zu seiner Unterlage ebenso groß aus -- das genügt dem Stier. Weitergehende Zusammenhänge rafft er nicht.

Wenn man Stieren die Ohren zu sehr vollmuht, neigen sie dort zu Entzündungen. Auch an Rücken und Schultern sind die empfindlich -- vermutlich wegen des Jochs, das ihresgleichen Jahrtausende lang tragen mußte.

Daß Stiere im Rachenraum sehr empfindlich sind, wissen sie zumeist. Doch statt sich zu schonen und etwas weniger herumzubrüllen, bekämpfen sie ihre Anfälligkeit lieber mit scharfen Schnäpsen. Da sie diese Getränke meist so scharf wählen, daß jede Bakterie freiweillig abnippelt, hilft diese Roßkur auch meist gegen Halsinfektionen. Ein paar Etagen tiefer allerdings kreischt die Leber verzweifelt auf, die eh schon unter Fettmassen von der letzten Mahlzeit zu ersticken droht. Aber so sind Stiere. immer müssen sie das Kind mit dem Bade ausschütten.

Ebenso langsam, wie Stiere denken, reagiert ihr Körper auf Umstellungen. Es ist längst wieder Frühling, bis sich der Körper eines Stieres auf die Winterkälte eingestellt hat. Das macht aber nichts, denn bis die Kälte-Signale von den Nervenenden das Gehirn des Stieres erreicht haben, ist es tatsächlich schon wieder Winter. Anders gesagt, Der Körper von Stieren reagiert mit exakt einem Jahr Verspätung.

Das Lieblingsgetränk

des Stieres ist - das folgende Kapitel wird zeigen warum -- der Magenbitter. Überhaupt ist der Stier ein großer Schnapstrinker. Grundregel hier: möglichst alt, kalt und alkoholisch. Erst wenn der Atem am Glas gefriert und kurz darauf im Magen ein Vulkan explodiert, ist der Stier zufrieden. Unter den heißen Getränken ist der Grog der Favorit, weil er das schwere Blut des Stieres so richtig schön in Wallung bringt. Aquavit, alle Sorten Körner, Gin und Absinth gehören zu den kalten Lieblingsgesöffen männlicher und weiblicher Stiere. Auch ein zischendes kühles Bier kann ein Stier-Mann nicht stehenlassen.

Die Lieblingsspeise

Stiere essen nicht - als echte Rindviehcher fressen sie. Dabei stehen sie auf deftige Hausmannskost, die sie in ungeheuren Mengen vertilgen. Speisen, welche vor lauter Kaloriengehalt die Magenwände ausleiern, die Gallenblase zum sprudelnden Geysir werden lassen, die Leber noch bis in die dritte Generation schädigen und den Darm vor lauter Verdauungsarbeit aufstöhnen lassen, stehen auf der Speisekarte von Stieren ganz oben an. Was nicht in purem Fett schwimmt, kann gar nicht schmecken. Typische Stiergerichte Eisbein mit Knödel und Sauerkraut, Sauerbraten vom Pferd -- aber keine Rindsrouladen!

Stiere essen übrigens mit einem beachtlichen Phlegma. Sie essen weiter, wenn rund um sie herum eine Massenschlägerei tobt oder das Lokal bei einem Erdbeben in einer Erdspalte versinkt.

Stiere ziehen kleine, intime (Fr)Eßgemeinschaften der ganz großen Tafelrunde vor. Bei solchen Massenveranstaltungen plagt sie dermaßen der Futterneid, daß sie sich a) zuerst völlig überfressen und danach b) vor lauter Ärger darüber Magengeschwüre bekommen.

Das bevorzugte Lokal

Klar, daß es deftige, nach Schlachtfest und Räucherkammer riechende Gasthäuser sind, in denen Stiere sich gegenseitig auf die Hufe treten. In solchen Lokalen weichen sogar Wassermänner vor den Stieren zurück. Wo so angestrengt abgebissen, gekaut, verschlungen und verdaut wird, ist für den Gesellschaft und Gespräch suchenden Wassermann kein Raum. Stier-Lieblingslokale sind für Außenstehende besonders leicht zu erkennen, schon im Eingang schlägt einem unerträglich intensiv Küchenduft entgegen. Tische und Stühle sind mit einer dünnen, leicht ranzigen Fettschicht überzogen, und die Fliegen nicht besonders wohlgenährt!!!

Das Lieblingstier

des männlichen Stieres ist die Kuh. Das Lieblingstier der Kuh wiederum ist der Bulle (dabei kommt es auf das Sternzeichen nicht so sehr an).

Alle anderen Tierarten, die nicht "Muh" machen können, sind Stieren unsympathisch, weil einfach zu exotisch. Ihnen würde es durchaus genügen, wenn es auf der Erde nur eine Tierart gäbe "Muh"!

Die typischen Sportarten

von Stieren und ihren Kühen sind Ringen, Boxen, Gewichtheben und Catchen -- sowohl aktiv als auch als Zuschauer. Dabei kommt ihnen ihre erstaunliche Robustheit und ihr wenig entwickelter Verstand bestens zugute. Weibliche Stiere haben eine deutliche Abneigung gegen den olympischen Almauftrieb und gegen Melkwettbewerbe.

Das Lieblingsbuch

des Stieres ist sein Scheckbuch -- gefolgt vom Hauptbuch seiner Firma. Die folgenden sechs Plätze in der Bestsellerliste des Stieres werden durch Video-Filme (Rambo und Co.) besetzt, dann folgt auf Platz 8 das Branchentelefonbuch.

Der Lieblingsfilm

Die absoluten Hammer-Filme aller männlichen Stiere sind die Zelluloid-Dramen von Russ Meyers. Nirgendwo sonst können sie so schöne große Euter sehen. Auf Platz 2 (bei den Kühen auf Platz 1) steht Casablanca. In welchem Streifen sonst sagt der Bulle seiner geliebten Kuh einen so unvergleichlich unvergeßlichen Satz "Ich schau dir in die Kuhaugen, Kleines ...!"

Die Lieblingsmusik

Hier gibt es für den Stier zwei Möglichkeiten:

a) Musik ist gut, wenn es sülzt. Nur wenn die Schmalzrinne unter der Stereoanlage bis zum Rande volläuft, kann Musik einen Stier begeistern. Wer oder was dann singt, ist dem Stier egal- Stier-Männer hören mit Vorliebe Peter Maffay oder Heinz-Hugo-Kunststoff.

b) Musik ist gut, wenn es muht. Ob Pop, Rock, Jazz, Oper oder Operette -- Hauptsache, es muht. Alphörner oder Tubas klingen in Stierohren irgendwie heimisch.

Auf Ballett stehen Stiere weniger -- die Tänzer und Tänzerinnen sind ihnen einfach zu zerbrechlich. Eine fatale Vorliebe zieht Stiere allerdings zur Schlittschuh-Oper. Wenn es der Kuh zu wohl ist, geht sie aufs Eis.

Das bevorzugte Reiseziel

von Stieren sind die Alpenländer und Norwegen. Nirgends ist das Gras so frisch und würzig und wenn man Glück hat, trifft man vielleicht sogar Prominente, die lila Milka-Kuh aus der Werbung zum Beispiel.

Die typischen Drogen

haben Stiere jeweils aus der Landwirtschaft ihrer Region übernommen. Was der Bauer trinkt, kübelt auch das Rindvieh im Stall. Westfälische Stiere kippen Doppelkorn, bayrische zwitschern Zwetschgenwasser, norddeutsche Kühe und Bullen nehmen Köhm ...

Die typische Ausrede

Wie sollte es anders sein, "Das hab ich gar nicht bemerkt"!. Es gibt dabei allerdings einen bedeutenden Unterschied zu den Ausreden der anderen Sternzeichen. Meistens ist die Ausrede gar keine - Stiere merken unglaublich wenig.

Die Leiche im Keller

Irgendwo im Leben eines jeden Stieres gibt es das ganz große Versäumnis -- eine Entscheidung, die aus Trägheit oder Schwerfälligkeit nicht getroffen wurde, eine riesengroße Superchance, die der Stier durch stures Festhalten an der Norm versiebt hat. Er weiß es genau, und es ist sein wunder Punkt!!!

Der Stier und die Liebe

Wilde Liebessprünge aus dem Stand sind nicht Sache des Rindviehs - Stiere brauchen schon eine Weile, um in Schwung zu kommen. Aber auch dann ist feurige Leidenschaft nicht ihr Ding. Immerhin bieten sie ihrem Partner Schutz und Geborgenheit -- aber das können auch Vati oder Mutti oder eine gute Versicherung sein. Wenn Sie es gar nicht lassen können, versuchen Sie es ruhige einmal mit einem Stierpartner. Hier ein paar vorbereitende Erläuterungen:

Der Stier-Mann

Stier-Männer sehen sich als leidenschaftliche Liebhaber voller Charme, Liebenswürdigkeit und Lebensart. Pustekuchen. Die Wahrheit sieht anders aus. Es bedarf schon mächtiger Hämmer, um einen Stier in Geschütze auffahren, großkalibrige Weine (sog. Unterrockstürmer) sülzige Liebesarien von der Platte, rotes Laternenlicht und penetrante Parfüms Marke "Intimduft" oder "Tropenkoller". Sonst merkt der Stier nicht, was sie von ihm will und sie balzt sich -- ohne jeden Erfolg einen ab.

Mächtig auf Touren kommt ein Stier allerdings, wenn ihm Nacktes geboten wird, auf atemberaubende Kurven und wabernde Schwellungen steht er ungemein. Die sexuelle Potenz, die er solchermaßen stimuliert, entwickeln kann, grenzt an Urgewalten. Was Wunder, daß es geistig minderbemittelte Stier-Männer sind, die gelegentlich ausrasten und dadurch den Großteil aller Triebverbrecher stellen?

Ebenso rastet der Stier-Mann aus, wenn er eifersüchtig wird, Stiere sind Liebhaber, die ihrem Partner auch dann noch treu die Stange halten, wenn er ihnen längst Hörner aufgesetzt hat. Sollten sie dann endlich doch etwas gemerkt haben, gehen Stiere unglaublich eifersüchtig an die Decke und werden zum rasenden Monster. Na, denn Prost Mahlzeit. Auf einen ihrer Ausbrüche angesprochen, antworten Stiere meist, sie seien einfach zu gefühlsbetont und empfindsam. Gefühlsbetont wie ein Berserker, Empfindsam wie eine Dampframme. Wer die Gattin eines Stier-Mannes anbaggert und sich von diesem erwischen läßt, ist entweder lebensmüde, nicht ganz bei Verstand oder ein arbeitsloser Torero.

Aber keine Angst. Meist merken Stiere zuerst gar nichts, lassen sich tage- oder wochenlang mit dem Ring an der Nase herumführen und sich willig noch ein Paar Hörner aufsetzen. Wenn sie dann endlich raffen, daß sie geleimt worden sind, werden sie in ihrer blinden Wut zum Stier. Also Vorsicht! Sorgen Sie dafür, daß Ihr Stier bleibt, wie er ist -- kindlich-naiv. Im übrigen ist der Stier-Mann der ideale Hausgenosse in Ehe und Partnerschaft. Solange er an die Treue seiner Partnerin glaub, kann diese ihm wie eine Rinderfliege auf der Nase herumtanzen. Ihre alltäglichen Fehler und Absonderlichkeiten bemerkt er gar nicht. Er ist immer da, wenn er gebraucht wird und wenn er einmal überflüssig sein sollte, läßt sich der Stier-Mann praktisch ohne jede Komplikation irgendwo abstellen -- z.B. vor dem Fernseher.

Behalten Sie also Ihren Stiermann, der ihnen irgendwie zugelaufen ist, ruhig eine Weile. Er ist pflegeleicht und bereitet in der häuslichen Tierhaltung kaum Probleme. Bis auf ein zweites (neben der Eifersucht): Irgendwann in der Lebensmitte packt den männlichen Stier manchmal der Horror, er könne etwas versäumt haben und er beginnt, wie von Sinnen herumzubaggern und das wilde Hähnchen zu markieren. Lassen Sie ihn nur machen -- unter Einhaltung der anzuratenden Sicherheitsmaßnahmen versteht sich. Er wird bald feststellen, daß er ein Stier und kein Hähnchen ist und tatsächlich nichts versäumt hat.

Überhaupt neigt der Stier in der festen Beziehung dazu, auf jeder Weide jede noch so dumme Kuh anzumachen. Auch hier gilt,gewähren lassen! Letztlich kommt er nur sehr selten über den Elektrozaun!!

Die Stierfrau

Sie ist geduldig bis zum Phlegma, erträgt seine Marotten ohne zu klagen und bemerkt manche kleine Eskapaden gar nicht. Stier-Frauen sind ebenso pflegeleichte Lebensgefährten wie Stier-Männer – wie diese mit einigen Einschränkungen. Macke Nr. 1: Was er in Sachen Eifersucht abzieht, versteht sie in Hinsicht auf die partnerschaftliche Auseinandersetzung ausgezeichnet! Ehekrach mit einer Stierfrau ist absolute Spitzenklasse! Kaum eine Beziehungskrise mit Angehörigen anderer Sternzeichen verläuft derart explosiv. Denn wenn sie erst einmal etwas bemerkt, platzt ihr gleich der Kragen – und zwar richtig.

Macke Nr. 2: Stier-Frauen sehen sich nur zu gerne als große Dame oder cooler Vamp. Aber ... warum lachen alle nur, wenn sie auf ihren Hufen ins „Ritz“ schwebt? Die Zigarette in der Spitze erinnert in ihrem Gesicht an einen Wurfpfeil in einem Kürbis. Schauen sie nur ein einziges Mal in den Spiegel, liebe Stier-Frau!!! Sie sehen aus wie eine Kuh im Abendkleid!!

Macke Nr. 3: Stier-Frauen sind über alle Maßen halsstarrig. Was sie sich einmal in den Kopf gesetzt haben, wird zur unverbrüderlichen Wahrheit, und wehe, wenn er sich erlaubt, gegen ihre Ansicht aufzustehen! Siehe Macke Nr. 1 – ein explosiver Krach reißt Haus und Hof nieder ...

Macke Nr. 4: Stier-Frauen sind wählerisch. Während sie selbst aussehen wie Frankensteins Tochter, muss der Mann ihrer Wahl ein wahrer Adonis sein und wie eine gentechnologische Superzüchtung aus dem Erbanlagen von David Hasselhoff, Howard Carpendale und Don Johnson anzusehen sein. Wenn der Schönling, den sie sich ausgeguckt hat, aber nicht will, versteht die Stier-Frau die Welt nicht mehr und guckt wie eine blöde Kuh. Viele von ihnen haben von diesem Tier übrigens die schönen, sanften Augen geerbt.

Idealpartner

Da Stiere im Zeichen der Venus stehen, sind sie von Natur aus besonders begabt. Sie haben eine Vorliebe für gute Kleidung und lassen sich vom Aussehen anderer stark beeindrucken. Deshalb fallen Stiere in der Liebe oft auf die dämlichsten Knallüten herein. Die dümmste Tussi ist gerade gut genug, der birnigste Typ reißt eine Stier-Frau vom Stuhl, wenn nur das Outfit stimmt. Da Stiere dermaßen auf Ästhetik stehen und einen ausgeprägten Sinn für gute Formen und schöne Dinge haben, befummeln männliche Stiere ständig irgendwelche Frauen. Weibliche Stiere lieben es, ihre zarten Händchen über schwellende Muskelpakete gleiten zu lassen und lungern deshalb nur zu gern an den Ausgängen von Baufirmen. Kraftstudios und anderen Muskelpalästen herum. Schon wegen dieses ausgeprägten Tastbedürfnisses muß der Idealpartner des Stieres vor allem gut geformt und griffig sein. Das Sternzeichen ist -- aus der Sicht des Stieres -- völlig wurscht.

Die typische Anbagger-Szene

Ein Mann oder eine Frau sitzt irgendwo in einer Ecke und starrt das Objekt seiner/ihrer Begierde mit traurigem Triefauge und tief vor Liebe aufseufzend an. Weiter geschieht nichts -- wenn das Objekt der Begierde nicht von sich aus etwas unternimmt. Merkwürdigerweise unternehmen aber Angehörige anderer Sternzeichen recht häufig etwas, um einen Stier oder eine Stierin näher kennenzulernen. Warum weiß kein Mensch.

Bevorzugte Stellungen

Stiere lieben Sex in jeder Körperlage -- Hauptsache sie können hinterher bequem einschlafen. Der zur Körperfülle neigende Stier-Mann sollte deshalb nie den Platz oben einnehmen. Die ebenso zur Rubensfigur tendierende Stier-Dame ist meist so rund, daß sie nach vollbrachter Tat einfach herunterrollt.

Quelle:
Eichborn-Verlag - Norbert Golluch - Rolf Kutschera - Quatsch-Horoskop

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

6iczee.gif


banner.jpg



maennchen.gif



11flames.gif



radioberg.gif



Diese Blogseite unterliegt der ständigen Kontrolle durch den staatlich geprüften Schelmiker Herrn Dr. R. Witz vom humorologischen Institut in Köln! Diese Blogseite ist nicht geeignet für Leser unter 16 Jahren. Sie ist auch nicht geeignet für Leser, die bei der Pisa-Studie schon im Vorfeld durchgefallen wären. Weiterhin sollten Sie in der Lage sein, Ihren eigenen Namen fehlerfrei zu schreiben und wenigstens 3 Meter freihändig laufen zu können.



Brille.jpg



Dieser Blog enthält ganz viele böse Worte und viele fiese Bilder, die Sie unter Umständen nicht verstehen werden. Es ist dann nicht erforderlich, mir sinnfreie Kommentare zu hinterlassen. Ich bin nicht bereit, Ihnen die Welt zu erklären.



Sollten Sie Probleme haben mit Sarkasmus und Ironie, mit Spass und Humor, mit geschriebenen Worten, dem Mitdenken und sich zu Artikulieren, dann lesen Sie bitte nicht weiter.


ausgang.jpg



xxx.gif



Emmy


Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.