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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

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Taktik ...
Sagst Du eigentlich allen Leuten die Wahrheit?" "Allen nicht, schließlich will ich noch ein paar Freunde haben!"
15.09.2008, 17.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesen
Ich habe - glaube ich - E.V.v.A. ...
Ich will mal eben mein Auto waschen. Ich gehe also zur Garage, sehe aber unterwegs, daß noch Post auf dem Küchentisch liegt. Also erst mal die Post ansehen, es könnte etwas Wichtiges dabei sein. Ich leg die Autoschlüssel auf den Küchentisch, nehme die Rechnungen aus der Post und werfe die Reklame in den Mülleimer, entdecke aber, daß er randvoll ist! Ich lege die Rechnungen zurück auf den Tisch, um zunächst, bevor ich es vergesse, den Mülleimer zu leeren. Da aber der Papiercontainer neben dem Briefkasten steht und ich doch in diese Richtung muß, kann ich besser erst die Rechnungen durchsehen und die Überweisungen regeln. Ich nehme meinen Hefter mit Überweisungen und stelle fest, daß kein Überweisungsformular mehr da ist. Der andere Hefter liegt im Büro. Dort finde ich neben der Tastatur meines Computers auch eine halbvolle Dose Cola. Ich lasse die Überweisungen liegen, denn erst muß ich die Cola austrinken bevor sie per Unglück über die Tastatur kippt. Aber die Cola ist lauwarm geworden, daß ist nicht lecker, also erst in den Kühlschrank legen um sie abzukühlen. Und während ich mit der Cola zur Küche gehe, sehe ich, daß die Blumen in der Vase dringend Wasser nötig haben ! Ich setze die Cola auf die Anrichte, wo ich per Zufall meine Lesebrille finde (die ich seit gestern vermisse). Am Besten gebe ich erst den Blumen Wasser bevor ich meine Brille in mein Büro zurücklege. Ich lege die Brille zurück auf die Anrichte, füll eine Kanne mit Wasser, und da sehe ich die Fernbedienung des Fernsehers liegen. Jemand hat sie auf dem Küchentisch liegen gelassen. Ich denk: wenn wir am Abend TV sehen wollen, werden wir die Fernbedienung wieder überall suchen und Niemand weiß noch, daß sie hier in der Küche liegt. Also werde ich die Fernbedienung auf den Couchtisch legen. Aber nun erst mal den Blumen Wasser geben. Ich gebe den Blumen Wasser, stoße dabei aber an die Tür und verschütte Wasser auf den Boden. Ich lege die Fernbedienung zurück auf den Küchentisch, hole einen Aufnehmer, und wisch die Pfütze auf ehe ich nasse Füße kriege. Dann gehe ich zurück zum Hauseingang und versuche vergeblich mich zu erinnern, womit ich nun eigentlich beschäftigt war.
Und abends :
das Auto ist nicht gewaschen,
die Rechnungen sind nicht bezahlt,
es steht lauwarme Cola auf der Anrichte in der Küche,
die Blumen haben zuwenig Wasser bekommen,
der Mülleimer ist nicht geleert,
wo ist mein Hefter mit Überweisungen geblieben,
ich finde die Fernbedienung nicht mehr,
ich weiß nicht wo meine Lesebrille hingekommen ist,
und ich kann nirgends meine Autoschlüssel finden.
Und während ich feststellen muß, daß ich heute nichts getan bekommen habe, kann ich es dennoch nicht begreifen, denn ich war den lieben langen Tag stark beschäftigt und bin nun hundemüde!
Ich vermute mal, daß sich viele in meinem Alter wiedererkennen werden … und das nennt man dann eben E.V.w.A. = Effizienz-Verlust wegen Alterung.
Aber keine Angst, es lässt sich therapieren:
Altern ist unvermeidbar,
Weisheit eine Option,
aber über sich selbst lachen
das ist die Therapie!
15.09.2008, 17.02 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lernen
Gute Schafe - Wilde Schafe und Hirten ...
Pieter Bruegel (1525-1569) wurde auch «Bauern-Bruegel» genannt, weil er aus einer Bauernfamilie stammte und auf vielen seiner Bilder das dörfliche Leben dargestellt hat.
Als er als Künstler weltberühmt war, wurde er auf einer grossen und vornehmen Festlichkeit in Brüssel von einem Edelmann spöttisch gefragt:
«Herr Bruegel, tut es Ihnen nicht manchmal weh, dass Sie eine so entsetztliche Jugendzeit erleben mussten? Ich hörte, dass Sie Jahre hindurch nur stumpfsinnige Schafe hüten mussten?»
Bruegel sah den Spötter scharf an und entgegnete ihm: «Wissen Sie, bei den Schafen, da lernt man das Leben, und vor allem erkenne ich seitdem jeden Schafskopf auf den ersten Blick!»
Wer möchte schon ein Schafskopf sein?
Und doch steckt hinter der abschätzigen Bewertung der Schafe ein Irrtum, denn bei den Schafen lernt man etwas Wesentliches über das Leben: Leben ist angewiesen und bezogen, Leben ist Kommunikation und Verbindung.
Alle anderen Tiere sind auf den ersten Blick besser dran. Der Löwe hat seine Kraft, der Gepard seine Schnelligkeit, der Hirsch sein Geweih, die Schlange ihren Giftzahn, der Igel seine Stachel, das Pferd seine Rasse.
Das alles hat ein Schaf nicht.
Darum gilt es als dumm und schwach.
Und doch ist es besser dran als alle, denn es hat einen Hirten, der für es sorgt und handelt, das Schaf begleitet und schützt. Schafe müssen nicht kämpfen, sie werden gehütet und versorgt, gepflegt und geweidet, bewacht und geliebt. Der Hirte kennt jedes einzelne Schaf. Er trägt die kleinen und leitet die grossen, versorgt die kranken und schont die müden Schafen.
Wohl dem, der ein Schaf ist und einen guten Hirten hat!
Ich bin wohl beides - ein Schaf und ein Hirte für meine Ü-Ei-Schafe!!!!
15.09.2008, 12.22 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesen
Warum werden Grillen von Ihrem Gezirpe nicht taub?
Wie gerne spazieren wir durch die Landschaft und lauschen u.a. auch dem monotonen Gesang der Grillen. Dieses Gezirpe erzeugen die Grillen, indem sie Ihre Flügel wie einen Geigenbogen an einer Saite aneinander reiben. Für die Grillen ist das etwa so laut wie ein Presslufthammer für uns: 100 Dezibel. Doch warum werden die Grillen von ihrem Gezirpe nicht taub?
Weil sie ihr Gehör abstellen. Die Nervensignale, die die Flügel in Bewegung setzen, dämpfen gleichzeitig auch die Empfindlichkeit der Hörnerven. Dennoch können die Grillen selbst im lautesten Zirpkonzert die Stimmen der Artgenossen wahrnehmen. Diese werden aufgrund unterschiedlicher Frequenz nicht von dem eigenen Gehörsinn ausgeblendet.
(Ich wünsche mir, dies auch zu können ... )
15.09.2008, 10.31 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lernen
Verdammt vielseitig die Dinger ....
15.09.2008, 08.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesen
Die neue Zahncreme: Signal Erotic ...
15.09.2008, 08.32 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gucken
Alle Pfeile verschossen ...
14.09.2008, 19.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gucken
Spruch ...
Wenn meine Zunge im Löchlein steckt
und gierig jedes Tröpflein leckt,
dann denke nicht ich bin ein Schwein,
ich rede nur von einer Flasche Wein!
14.09.2008, 16.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lesen
Woher kommt die Redewendung "Jemandem die Hölle heiß machen'?
Heißen tut's: jemand streng ermahnen, zur Arbeit anhalten, jemand zusetzen Dieser Spruch ist genau genommen ein Paradoxon, also ein Widerspruch in sich, denn im Allgemeinen geht sowieso jeder davon aus, dass es in der Hölle heiß ist. Wenn man nun jemandem die Hölle heiß macht, heißt das, dass dieser Jemand eigentlich jetzt schon in der Hölle ist (z.B. Arbeit bis zum Hals hat), aber nun bekommt er noch einen oben drauf, also Extra-Arbeit. Und so wird dieser Person besonders "eingeheizt". Schon bei Luther findet sich der Ausdruck "jemand die Hölle heiß machen", allerdings mit einem starken theologischen Bezug. Erst Goethe verwendet dann die Wendung in der Bedeutung von Bedrängung.
14.09.2008, 10.58 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lernen

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Emmy






