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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!

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Kämme ...
Kämme dienten früher nicht nur der Haarpflege, sie sollten auch vor Hexen und allerlei bösem Zauber schützen. So empfahl der Aberglaube, beim Buttern einen Kamm unter das Fass zu legen. Es hieß, je schmutziger das zahnbewehrte Haarpflegeutensil sei, desto besser gelinge der Brotaufstrich. Ein mitgenommener Kamm sollte auch das Reisen sicherer machen. Und zum Schutz vor bösen Geistern legte man der Wöchnerin ein Exemplar ins Bett. Damit das Kind nicht krank und mager würde, sollte dieses beim Abstillen neun Tage lang einen Kamm an einem Halsband tragen. In einigen Regionen war es zudem üblich, einen Kamm im Stall zu verbrennen oder ihn unter der Schwelle der Stalltüre zu vergraben. Da halte Ungeziefer fern, sagte man.
Verbreitet war der Gebrauch von Kämmen bei Heilzaubern. Sie wurden auf Geschwülste oder entzündete Sehnen gelegt. In der Stiftskirche von St. Gallen soll der Kamm der Heiligen Wiborada aufbewahrt worden sein, um ihn gegen Kopfschmerzen einzusetzen. Recht ruppig - und eher Kopfschmerzen verursachend - klingt der Brauch, Menschen, die im Schlaf redeten oder sehr unruhig träumten, mit dem Griff eines Kammes auf den Mund zu schlagen. Harmloser war es da schon, wenn eine Mutter ein funkelnagelneues Exemplar benutzte, um ein Kleinkind erstmals zu frisieren. Laut Volksglauben bekam der Nachwuchs davon eine besonders tolle Haarpracht.
Bei aller schützender Kraft gab es auch Situationen, in denen Kämme als unheilbringend galten. So hieß es, wenn Kinder einen Läusekamm in den Mund nähmen, bekämen sie schwarze Zähne. Von einem Kamm zu träumen, bedeute schweren Ärger. Unglück soll auch demjenigen drohen, der die Frisierhilfe fallen ließ. Und mit einem neuen Kamm sollte man zuerst einem Tier und erst danach sich selbst die Haare ordnen, sonst fielen einem diese aus.
Das Kamm-Motiv kommt übrigens auch in Märchen vor. Eine italienische Sage erzählt von einem Mädchen, das starb, nachdem die Mutter einen Kamm in ihren Strähnen stecken ließ, als er nach Jahren aus dem Haar herausfiel, erwachte die junge Frau. Auch in Schneewittchen versucht die Stiefmutter, die Protagonistin mit einem vergifteten Kamm zu töten.
KStAnz - cla
16.01.2009, 08.44 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lernen
Begriff gesucht ...
Herrlich - Eure vermeintlichen Lösungen - leider hab ich den gesuchten Begriff noch nicht gelesen. Bitte denkt nicht so kompliziert und um tausend Ecken rum - trennt Euch von Kaffee und Herz ... konzentriert Euch auf das, was Ihr "seht" ... und was es ist - kein Gif, kein txt, keine PDF ... Also - jetzt aber!!!!
15.01.2009, 19.09 | (19/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gucken
Warum hängt ein Adler im Deutschen Bundestag und keine Taube?
Eine Taube repräsentiert halt Frieden anstatt Macht, Stärke, Würde und einen starken Herrschaftswillen. Deshalb war der Adler schon das Wappen von Karl dem Großen (748-814). Bei der Gründung des Deutschen Reiches 1871 wurde dann ein Adler mit zwei Köpfen gewählt. Die beiden Köpfe waren das Symbol für Gott und Kaiser und standen für die beiden Fundamente, auf denen das Deutsche Reich ruhen sollte. In der Weimarer Republik, der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland, hatte der Adler dann wieder nur einen Kopf (klar, man hatte ja auch keinen Kaiser mehr). Die Nazis hatten dann im 3. Reich den Adler besonders aggressiv gestaltet. Er saß angriffslustig mit gespreizten Flügeln auf einem riesigen Hakenkreuz. So war es nicht verwunderlich, dass man nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erneut einen Adler als Staatswappen für die Bundesrepublik Deutschland gewählt hatte. Damit wollte man zeigen, dass man an die demokratischen Traditionen der Weimarer Republik anknüpft. Er durfte aber nicht aggressiv ausschauen und so wurde der Adler eher rundlich, was ihm auch den Spitznamen "Fette Henne" eingebracht hat. :-)
15.01.2009, 12.05 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Lernen
Warum baut man sich eine Eselsbrücke?
Esel weigern sich normalerweise beharrlich, auch kleinste Wasserläufe zu durchwaten. Daher baute man oft kleine Brücken, um mit den Lasttieren doch ans Ziel zu kommen. Eine Eselsbrücke ist also ein kleiner Umweg, der ans Ziel führt.
15.01.2009, 09.02 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Lernen
Schantall hört Polarkreis 18 - Allein - Allein ...
15.01.2009, 09.01 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Gucken

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Emmy






