Chattys Kram
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Gestern noch zu dämlich den PC einzuschalten und heute schon eine eigene Blogseite!!



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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Lernen

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Redewendung: Auf den Busch klopfen



Sehr oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" auf den Busch klopfen "
= vorsichtig einen Verdacht äußern


Stammt aus der Jägersprache, wo die Treiber durch Schläge gegen die Büsche das Wild aufscheuchen und vor die Flinte der Jäger zu treiben versuchen.


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Nickname 01.02.2012, 18.02 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Redewendung - in den sauren Apfel beissen ...



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" in den sauren Apfel beißen "
= widerwillig das einzig Mögliche tun


Die erste Erwähnung dieser Wendung  beziehungsweise dieses Bildes  findet sich bei Luther, aber es handelt sich hierbei  vermutlich um eine wesentlich ältere Redewendung.


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Nickname 28.01.2012, 14.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Redewendung - etwas versemmeln ...



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" etwas versemmeln "
= durch Ungeschick eine Chance vertun


„Versemmeln“ meint eigentlich „für Semmeln ausgeben“; die Semmeln stehen hier in Analogie zum Brot, das im übertragenen Sinn „Lohn, Einkommen“meint. Demzufolge ergibt sich die Bedeutung von „veräußern“,
das heißt „etwas ausgeben, hergeben, um dafür Geld zu bekommen“. Die Bedeutungserweiterung zu „etwas verderben“ ist nicht ganz klar, könnte sich aber auf schlechte Geschäftsabschlüsse zurückführen lassen, bei denen man durch unkluges Verhandeln Einbußen erleidet.
Entstehungszeit: 1965


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Nickname 19.01.2012, 13.35 | (0/0) Kommentare | PL

Redewendung - zu bunt ...



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" zu bunt "
= ärgerlich, störend


Im Mittelhochdeutschen bunt „(vom Pelzwerk) schwarz-weiß (gefleckt)“, welches ab dem 13. Jahrhundert  das ältere mittelhochdeutsche Wort vēh „vielfarbig“ ablöst,  und zunächst ein reines Klosterwort war, welches eine schwarze Stickerei auf weißem Grund bezeichnete.  Die weitere Herkunft des Wortes bleibt unklar.  Es wird vermutet, dass es vielleicht auf das Lateinische pūnctus „Stich, Stechen“ zurückgeht. Im kritischen Sinn wird das Wort heute in Spüchen wie "Jetzt wird es mir aber zu bunt !" oder "Treib es nur nicht zu bunt !" verwendet.


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Nickname 13.01.2012, 18.18 | (0/0) Kommentare | PL

Redewendung: Paroli bieten ...


Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:



" Larifari "
= Wischiwaschi, Kokolores, Humbug,
Firlefanz, Kladderadatsch, Mumpitz


Larifari bezeichnet sinnlose Silben, die dem Refrain von Liedern beim Üben der Melodie unterlegt werden. La, re, fa bezeichnen Noten einer bestimmten Tonhöhe, nämlich die Töne A, D und F,  die zusammen den d-moll-Dreiklang formen.  Es gibt auch den Kasperl Larifari, eine literarischen Figur in den Puppenspielen von Franz Graf von Pocci (1807-1876).


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Nickname 09.01.2012, 13.39 | (0/0) Kommentare | PL

Redewendung - Auf Draht sein ...



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" voll (echt) auf Draht sein "
= wach und aufmerksam sein, richtig reagieren


Hat mit dem Telegraphendraht zu tun, mit dem man Anfang des 20. Jh. Nachrichten übermittelte. Geschäftsleute, Politiker und Offiziere mussten immer Zugang zu schnellen Informationen haben und daher "auf Draht sein".
Heute ist man "online", wobei "line" auch Draht bzw. Leitung bedeutet.


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Nickname 30.12.2011, 18.18 | (0/0) Kommentare | PL

Klugscheissen ...

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Für Autofahrer schon von weitem gut sichtbar liegt sie hoch droben in landschaftlich reizvoller Umgebung am Weinsberger Kreuz, der Schnittstelle der beiden Bundesautobahnen A 6 und A 81, in der Nähe von Heilbronn: die Burgruine "Weibertreu". Erbaut wurde die Burg vermutlich im frühen 11. Jahrhundert, und ihren Namen erhielt sie durch eine Begebenheit, die sich am 21. Dezember 1140 zugetragen haben soll:

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Zu jener Zeit war die Burg im Besitz der Welfen, die sich mit den Staufern um die Macht im Reich stritten.

König Konrad III. belagerte mit seinem Gefolge die Burg mehrere Wochen lang und schlug am 21. Dezember 1140 in offener Feldschlacht den zum Entsatz heraneilenden Welf VI. Kurz darauf ergab sich die Burg.

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Dem Bericht der Kölner Königschronik zufolge versprach der König den Frauen auf der Burg Weinsberg freien Abzug und gab die Erlaubnis, dass jede "forttragen dürfte, was sie auf ihren Schultern vermöchte“. Auf die Männer wartete der Tod.

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Die listigen Frauen trugen daraufhin ihre Männer auf dem Rücken herab, denen sie so das Leben retteten, da der König sein Wort hielt, und wurden deshalb als "Treue Weiber von Weinsberg" bekannt, und die Burg erhielt ihren Namen!!

Nickname 27.12.2011, 11.54 | (0/0) Kommentare | PL

Redewendung - kommt nicht in die Tüte ...



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" kommt nicht in die Tüte "
= ausgeschlossen, ist nicht drin


Das Wort "Tüte" leitet sich aus dem  mittelniederdeutschen tute (für „Horn“) ab,  was früher ausschließlich „Trichterförmiges“ bezeichnete  (auch als Blasinstrument, vergleiche „ins gleiche Horn tuten“).  In der Schweiz und in Österreich ist das Wort nur für  trichterförmige Behältnisse wie Schultüte oder Eistüte üblich,  wobei Letzteres auch Stanitzel genannt wird.  Ansonsten spricht man von Sack, in Österreich von Sackerl.


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Nickname 23.12.2011, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL

Redewendung ... mit Engelszungen reden



Wie oft verwendet man heute eine Redewendung, ohne zu wissen, woher sie eigentlich kommt:

" mit Engelszungen reden "
= eindringlich und betörend sprechen


In der Bibelübersetzung Luthers heißt es im ersten Korintherbrief (13, 1):  "Wenn ich mit Menschen und Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht,
so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle."


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Nickname 20.12.2011, 17.59 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Spruch zum Tage ...



Ein leerer Kopf
ist das Büro des
Teufels ...

aus Brasilien


Nickname 20.12.2011, 17.58 | (0/0) Kommentare | PL

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Dieser Blog enthält ganz viele böse Worte und viele fiese Bilder, die Sie unter Umständen nicht verstehen werden. Es ist dann nicht erforderlich, mir sinnfreie Kommentare zu hinterlassen. Ich bin nicht bereit, Ihnen die Welt zu erklären.



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